03. November 2017, 19:05 Uhr

Reformationsnacht endet mit Feuerwerk

03. November 2017, 19:05 Uhr
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Aus der Redaktion
Singen zu Ehren Luthers und der Reformation in der Beienheimer Kirche. (Foto: pv)

Mit einer Nacht zur Reformation beging die evangelische Kirchengemeinde Beienheim das 500. Reformationsjubiläum.

Bereits beim Einlass wurden die Gäste mit einer Rosenölsalbung an der Luther-Rose empfangen. In der Kirche erwarteten die Besucher verschiedene Stationen von einem Raum der Stille im Turm mit Lesungen von Sybille Kipp-Dunkel und Segenskarten zum Mitnehmen, über die Luther-Ausstellung, die zum letztem Mal seit der Eröffnung am 21. Januar in der Kirche präsentiert wurde. Im Altarraum durften an einem großen Tisch Kerzen mit der Luther-Rose dekoriert werden, zudem gab es Fingerfood sowie Getränke. Das Programm startete mit der Begrüßung durch Martin Luther (Sandra Fritsch) und Katharina von Bora (Christine Hachenburger), die alle Themenveranstaltungen in diesem Jahr begleitet hatten. Die vier Soli Luthers (Allein aus Gnade – sola gratia, allein Christus – solus Christus, allein die Schrift – sola scriptura, allein der Glaube – sola fide) gaben den Rahmen der weiteren Veranstaltung vor. Jeder der Abschnitte begann mit einem Orgelstück von Udo Franzke. Pfarrer Stefan Frey und die Prädikantin Sabine Rühl erläuterten anhand von Bibelsprüchen die theologische Sicht auf jede Grundaussage. Dazu gab es Gemeindegesang, Filmvorführungen, eine Bildinterpretation, kleine Anekdoten aus dem Leben Luthers sowie kleine Zettelrollen mit Zitaten berühmter Personen zur Bibel, die vom Publikum spontan verlesen wurden. In jedem Abschnitt wurde außerdem ein Teil des Luther-Puzzles angebracht, sodass bei der letzten Reformationsveranstaltung des Jahres (»Futtern wie bei Luthern« am 11. November) das Puzzle komplett sein wird.

Musikalisch sorgten die »Lutherbarden« (Leitung und Klavier: Tobias Lipka, Gitarre: Bodo Leinberger, Solisten: Klaus Hachenburger, Sabine Wieser, Julia Beuthner) für einen passenden Rahmen, für das Finale sorgte die Geschichte von der Stillung des Sturms (Alexandra Fischer, begleitet von Sandra Fritsch). Nach einem Sekt ging es in die Nacht zum Feiertag, an den um 15.17 Uhr mit Glockengeläut erinnert wurde.



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