Wetterau

Seniorin fällt nicht auf Enkeltrick rein

»Oma, Oma, ich bin in großer Not« - so begann ein junger Mann das Telefonat, das er am Dienstagnachmittag mit einer Seniorin aus Altenstadt führte. Mindestens 15 000 Euro forderte der Anrufer, indem der Seniorin weismachen wollte, dass er ihr Enkel sei. Er müsse mit dem Geld einen Unfallschaden in Frankfurt zahlen, damit er seinen Führerschein nicht verliere. Die wachsame Seniorin ging nicht auf die Forderungen des Anrufers ein, weshalb das Gespräch schließlich endete. Bei dem Anrufer handelte es sich sicher nicht um den Enkel der Seniorin, vielmehr um einen Enkeltrickbetrüger, der versuchte, die Hilfsbereitschaft der älteren Dame auszunutzen, indem er eine Notlage vorspielte.
17. Juli 2019, 19:32 Uhr
Redaktion

»Oma, Oma, ich bin in großer Not« - so begann ein junger Mann das Telefonat, das er am Dienstagnachmittag mit einer Seniorin aus Altenstadt führte. Mindestens 15 000 Euro forderte der Anrufer, indem der Seniorin weismachen wollte, dass er ihr Enkel sei. Er müsse mit dem Geld einen Unfallschaden in Frankfurt zahlen, damit er seinen Führerschein nicht verliere. Die wachsame Seniorin ging nicht auf die Forderungen des Anrufers ein, weshalb das Gespräch schließlich endete. Bei dem Anrufer handelte es sich sicher nicht um den Enkel der Seniorin, vielmehr um einen Enkeltrickbetrüger, der versuchte, die Hilfsbereitschaft der älteren Dame auszunutzen, indem er eine Notlage vorspielte.

Die Polizei rät: »Geben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Fremde weiter. Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob ein Verwandter in Not ist, besprechen Sie den Fall zuvor mit anderen Verwandten oder Bekannten. Im Zweifel können Sie zu jeder Zeit über den Notruf 110 die Polizei um Rat bitten.«

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/wetteraukreis/friedbergbadnauheim/Wetterau-Seniorin-faellt-nicht-auf-Enkeltrick-rein;art472,612187

© Giessener Allgemeine Zeitung 2016. Alle Rechte vorbehalten. Wiederverwertung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung