12. Juni 2019, 19:36 Uhr

Standesämter arbeiten zusammen

12. Juni 2019, 19:36 Uhr
Bereit für die Kooperation (hinten, v. l.): Martina Schmitt, Thorsten Höhne, Petra Köhler-Meub und Corina Karl mit den Bürgermeistern Eike See (vorne, l.) und Bertin Bischofsberger. (Foto: pm)

Die Standesbeamten aus Reichelsheim und Wölfersheim arbeiten künftig stärker zusammen und vertreten sich bei Krankheit oder Urlaub. Wie es nun in einer Pressemitteilung der Gemeinde Wölfersheim heißt, haben die Bürgermeister Bertin Bischofsberger und Eike See dieser Tage die vertragliche Vereinbarung hierzu unterzeichnet.

In größeren Städten arbeiten deutlich mehr Mitarbeiter in einer Abteilung des Standesamts. In kleinen Gemeinden sind sie hingegen oftmals für mehrere Aufgaben zuständig und es gibt maximal eine Vertretung. So ist es auch in Wölfersheim und Reichelsheim. Wenn nun aber die Vertretung im Urlaub ist, es aber zu einem Krankheitsfall kommt, können die Gemeinden ihrer gesetzlichen Verpflichtung nicht mehr nachkommen. Daher haben die beiden Kommunen beschlossen, sich gegenseitig zu vertreten. Die Vereinbarung soll insbesondere die Beurkundung von Geburten und Sterbefällen innerhalb der gesetzlich vorgesehenen Fristen sowie die Durchführung von Eheschließungen sicherstellen. Eine Vertretung in sonstigen Aufgaben des Personenstandswesens ist in Ausnahmefällen auch möglich. Eine Serviceerweiterung soll durch die Regelung nicht realisiert werden. Die Vertretungszeiten bleiben auf Montag bis Freitag (von 8 bis 12 Uhr) und Donnerstag (von 14 bis 18 Uhr) begrenzt.

Trauzimmer besichtigt

Um im Ernstfall alle Gegebenheiten zu kennen, zeigten Petra Köhler-Meub und Corina Karl aus Reichelsheim ihren Kollegen Martina Schmitt und Thorsten Höhne aus Wölfersheim im Anschluss das Trauzimmer im historischen Rathaus Reichelsheim. In den nächsten Wochen sollen auch die übrigen Trauzimmer gemeinsam besichtigt werden. »Wir arbeiten in vielen Bereichen erfolgreich zusammen und ich bin mir sicher, dass auch diese Zusammenarbeit ein Erfolg wird«, sagte der Wölfersheimer Bürgermeister Eike See. Dem stimmt auch sein Kollege Bertin Bischofsberger zu. Er sagte bei der Vertragsunterzeichnung: »Die Sozialstation und die Gemeinschaftskasse Wetterau sind gute Beispiele für die Zusammenarbeit der Kommunen. Aber auch kleinere Kooperationen wie diese verbessern die Servicequalität für alle Bürgerinnen und Bürger.«

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