10. Juli 2019, 20:32 Uhr

TTC Assenheim besucht Münster und Osnabrück

10. Juli 2019, 20:32 Uhr
Die Reisegruppe aus Assenheim hat sich die neugotische Freitreppe am Rathaus von Osnabrück angesehen und sich auf der Treppe für ein Foto aufgestellt. (Foto: pv)

50 Mitglieder und Freunde des TTC Assenheim machten sich auf den Weg, um die Städte des Westfälischen Friedens kennenzulernen. Nach einem, wie in jedem Jahr hervorragenden Frühstück auf dem Rastplatz Biggekopf an der A44, war die Bischofsstadt Paderborn das erste Ziel. Bei einer Führung durch die Stadt erfuhren alle viel über die bedeutendsten Bauwerke. Am Nachmittag ging es weiter in die Kreisstadt Steinfurt, wo die Reisenden das Hotel bezogen.

Der Freitag begann um 9.30 Uhr mit einer geführten Stadtrundfahrt durch die Außengebiete der Stadt Münster. Über den Aasee endete dann die Rundfahrt am Schlossplatz, wo zwei Stadtführer zu einem Rundgang durch die Altstadt einluden. Die Lambertikirche mit seinen drei Eisenkäfigen am Turm, die Brauerei Pinkus Müller und der Kiepenkerl wurden besichtigt, ehe man am Prinzipalmarkt mit der Giebelhäuserzeile und den Bogengängen ankam. Am alten Rathaus, ein Profanbau aus dem 14. Jahrhundert endete die Stadtführung. Hier erwartete die Teilnehmer eine Besichtigung des Saales, in dem im Jahre 1648 der Westfälische Friede geschlossen und damit der Dreißigjährige Krieg beendet wurde.

Am Samstag startete die Gruppe in die zweite Stadt des Westfälischen Friedens Richtung Osnabrück. Bei einer Stadtführung besuchten alle zuerst den Dom. Über das vierflügelige Schloss, der Klosterkirche und dem Heger Tor ging es dann zum Neuen Rathaus. Eine neugotische Freitreppe führt hinauf zum Spitzbogenportal über dem eine lebensgroße Sandsteinfigur Karls des Großen thront. Beeindruckend war auch der Friedenssaal mit seinem spätgotischen Gestühl, mit dem Bürgermeisterwappen aus dem Jahre 1554 und den Gemälden der Gesandten der evangelischen Kirche, die den Frieden ausgehandelt haben.

Auch in Osnabrück konnte jeder allein oder in Gruppen die Stadt näher erkunden. Rechtzeitig ging es dann zurück zum Abendessen ins Hotel, denn um 22.30 Uhr erwartete die Gruppe eine Nachtwächterwanderung durch die Altstadt von Münster. Durch enge, dunkle Gassen, begleitet von schaurigen Geschichten, ging es dann gegen 24 Uhr Richtung Domplatz, wo das »Blaue Fässer Fest« mit lauter Livemusik und einem grandiosen Feuerwerk gefeiert wurde. Gegen 1 Uhr trafen alle wieder im Hotel ein.

Am Sonntag mussten alle Koffer bis 9.30 am Bus zum Einladen bereitgestellt sein, denn um 10 Uhr begann eine Planwagenfahrt mit drei Wagen durch die schöne münsterländische Landschaft. Bei strahlendem Sonnenschein und mit Getränken reichlich ausgestattet wurde die Planwagenfahrt mit abschließendem Erbseneintopfessen noch mal ein besonderes Erlebnis.

Mit vielen neuen Eindrücken erreichte die Reisegruppe dann gegen 18 Uhr wieder Assenheim.

Nach dieser wiederum hervorragend organisierten Fahrt warten alle schon wieder auf die Reise im Jahre 2020, die die Teilnehmer nach Sachsen-Anhalt mit den Städten Halle, Naumburg und Merseburg führen wird.

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