06. Februar 2019, 20:41 Uhr

Tag der Kinderhospizarbeit am kommenden Sonntag

06. Februar 2019, 20:41 Uhr

Der bundesweite Tag der Kinderhospizarbeit macht alljährlich am 10. Februar auf die Situation lebensverkürzend erkrankter Kinder und deren Familien aufmerksam. Initiator ist der Deutsche Hospizverein. Als Zeichen der Solidarität gilt ein grünes Band. Zum bundesweiten Tag der Kinderhospizarbeit gibt es in allen Bundesländern Aktionen – so auch in Friedberg.

An diesem Tag sollen Menschen erreicht werden, die betroffen sind und sich austauschen wollen, die breite Öffentlichkeit soll für das Thema Inklusion sensibilisiert werden, Menschen sollen motiviert werden, Berührungsängste und Vorurteile abzubauen. Durch die Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung sollen Toleranz und Respekt aufgebaut werden.

Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Gießen/Marburg lädt in Kooperation mit der Ehrenamtsagentur (EAG) Friedberg für Sonntag, 10. Februar, in die Evangelische Stadtmission (Straßheimer Straße 9) in Friedberg ein. Um 11 Uhr geht es mit einem Gottesdienst zum Thema Hoffnung los, in dem sich einige der 50 Ehrenamtlichen des Dienstes Gießen/Marburg vorstellen. Ab 14 Uhr wird der neu in die Kinos gekommene Film »Unzertrennlich« präsentiert, ein Dokumentarfilm von Frauke Lodders. Leise beobachtend und mit großem Respekt befasst sich der Film mit den unterschiedlichen Lebensrealitäten von Kindern, deren Geschwister chronisch oder lebensverkürzend erkrankt oder behindert sind. Anschließend darf sich bei Kaffee und Kuchen über den Film ausgetauscht werden.

Ab 17.30 Uhr erfreuen Robby Hildmann, Preisträger des Deutschen Rock- und Pop-Preises Rythm & Blues und Martin Schnur, Wetterauer Kulturpreisträger, an Flügel und Gitarre.

Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Gießen/Marburg ist im Umkreis von 50 Kilometern aktiv – auch in der Wetterau. Er begleitet und unterstützt lebensverkürzt erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und deren Familien. Ein neuer Befähigungskurs startet im April. Informationen gibt es unter den Telefonnummern 06 41/5 59 16 44 (Gießen) und 0 64 21/2 12 55 (Marburg).

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