10. Juli 2019, 20:32 Uhr

Über 600 Kilometer im Sattel

10. Juli 2019, 20:32 Uhr
Die FCO-Somaradler sind ein eingespieltes Team. (Foto: pv)

Die diesjährige Fahrradtour der FCO-Somaradler führte von Ober-Rosbach in das Kleinwalsertal. Der Begleitbus, wie immer bestens gesteuert durch Bertram »Daisy« Jansen, wurde gepackt. Am nächsten Morgen waren die Radler vor der Abfahrt am Grab von Dirk Gröschel und legten eine Gedenkminute für den kürzlich verstorbenen Radlerkollegen ein. Pünktlich wurde die Radtour am Ober-Rosbacher Marktplatz gestartet. Über Nieder-Wöllstadt, an der Nidda entlang, bis Gronau, Niederdorfelden, Bischofsheim wurde die Rumpenheimer Fähre erreicht. Danach wurde zunächst am Main geradelt und ab Obernburg bestimmte die Mümling die Richtung. In Höchst/Annelsbach hatte man nach 112 Kilometersn und sechseinhalb Stunden Fahrtzeit ein Nachtlager gefunden. Am Samstag wurden die Höhen des Odenwaldes bis Hirschhorn erklommen. Weiter am Neckar und ab Neckargemünd an der Elzens entlang, erreichte man nach 87 Kilometerns Sinsheim. Hier beginnt der Alb-Neckar-Radweg, der die nächsten Tage den Weg bestimmen sollte. War man am Freitag bei Sonnenschein in Ober-Rosbach losgeradelt, wurde es ab Rumpenheim bedeckt, was auch den ganzen Samstag vorherrschte.

Schwierige Schotterpiste

Am Sonntag leichter Regen bei der Abfahrt in Sinsheim. Aber schon nach wenigen Kilometern konnten man sich der Regenbekleidung entledigen. Ab Mittag Sonne pur. Nach 85 km wurde Remseck erreicht, hier mündet die Rems in den Neckar. Montags ging es stetig steigend am Rems Radweg entlang. Nach Aalen an der Kocher erreichte man Heidenheim-Oggershausen/Brenz nach anstrengenden 112 Kilometern. Der Dienstag führte die Radler, nach einigen, heftigen Anstiegen über Ulm an die Iller. Der 147 Kilometer lange Illerradweg ist eigentlich zu 99 Prozent eine Schotterpiste und schwierig, je nach Wetter und durch Bodenbeschaffenheit, zu fahren. Nach 90 Kilometern und fünfeinhalb Stunden Fahrtzeit hatte man eine Unterkunft in Berkheim bei Memmingen gefunden.

Die letzten beiden Tage nur noch Spaß, bei schönem Wetter und 60 Kilomtern am Tag. Der Mittwoch, von Berkheim bis Kempten wurde locker in vier Stunden abgeradelt. Donnerstag, die Königsetappe. Wetter gut, alle sind gespannt auf den Anstieg in das Kleinwalsertal. Ab Sonthofen wird es dunkel und die Radler konnten, um die Mittagszeit, in Rubi vor Oberstdorf einen Unterschlupf in einer Gaststätte finden. Nach zwei Stunden Regen, Gewitter und Hagel beschloss man die Tour abzubrechen und mit dem Begleitbus nach Hirschegg/Kleinwalsertal zu fahren. Kaum war der Bus bepackt, klarte es auf. Ralf Romeike, Jürgen Diescher und Tommy Lenz beschlossen, trotz ungünstiger Wetterprognosen, die letzten 13 Kilometer mit dem Rad zu bewältigen. Nach eineinhalb Stunden war auch dieser steile Anstieg gemeistert. Insgesamt wurden 604 Kilometer in 38,5 Stunden geradelt. Die ältesten Tourteilnehmer, Horst Pauly, Horst Kopp und Karl-Heinz Eckhardt fuhren die Radtour per E-Bike. Am Freitag entspannte man sich bei einer Bergwanderung und am Samstag wurde die Heimreise per Bahn angetreten.

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