Faszinierende Bilder aus Sand, die die Geschichte Bad Nauheims erzählen: Am Samstagabend verzauberte die Sand-Artistin Svetlana Telbukh damit das Publikum im Jugendstiltheater. Präsentiert wurde die erste der drei »Sand Malerei Shows«. Zwei weitere Shows gibt es am 18. November und am 30. März 2019.

Vor wenigen Jahren wurde die Kunst der Sandmalerin in Deutschland bekannt, als eine Sandartistin aus Russland beim »Supertalent« Jury und Publikum emotionale Geschichte in Sand »erzählte«. Auch Svetlana Telbukh gehört zu den großen Künstlerinnen, die mit ihrem Talent Zuschauer berührt. Die Ukrainerin absolvierte sehr erfolgreich die Akademie für Architektur, eröffnete die erste Sandmalereischule in der Ukraine und hat ihre Liebe für die Sandkunst bei der »Sand Malerei Show Entertainment Hamburg« zu ihrer Berufung gemacht.

Für ihre Live-Shows orientiert sich Svetlana Telbukh voll und ganz an der jeweiligen Geschichten der Stadt, gebannt folgen die Zuschauer dem Wechsel an beeindruckenden Motiven. Gezeigt werden alle bedeutenden Entwicklungen Bad Nauheims sowie historische und aktuelle Anekdoten, Gebäude und Landschaften. Eine emotionale und spannende Zeitreise.

Scheinbar schwerelos

Die atemberaubende Art der Live-Performance lebt dabei von dem Zusammenspiel aus Musik, Licht und sich immer wieder verändernden Bildern, die scheinbar schwerelos ineinander übergehen. Mit feinem Sand zaubern die Hände der Sandmalerin fantasievolle Geschichten auf eine beleuchtete Glasplatte. Dabei entstehen höchst lebendige Bildergeschichten, die von einer Kamera gefilmt und in Echtzeit auf eine für den Zuschauer sichtbare Großbildleinwand projiziert werden.

Dass Svetlana Telbukh hier überwiegend mit der linken Hand arbeitet, ist kaum vorstellbar. Wie von Geisterhand porträtiert sie den ersten hauptamtlichen Bürgermeister der Gesundheitsstadt, Gustav Kayser, ehe sie sich im Folgebild der Entwicklung Bad Nauheim vom Salzsiederdorf zum Weltbad zuwendet. Kurkliniken und Sprudelhof sind dazu willkommene Motive. Geht es um Bad Nauheim, darf aber auch der King of Rock ’n’ Roll, Elvis Presley, nicht fehlen, den sie zugleich mit der Villa Grunewald in Szene setzt. Das Gesamtbild wird schließlich nochmals mit der passenden Musik unterstrichen. Überhaupt sind die musikalischen »Untermalungen« hervorragend gewählt. Während die Hymne »Stern« aus Les Misérables sanft im Hintergrund erklingt, lässt die Künstlerin ein Bild zur Langen Wand und den Gradierwerken entstehen.

Immer wieder folgt der Zuschauer gespannt den Fingern, rätselt, welches Bild als nächstes entstehen könnte. Auf jedes der beeindruckenden Bilder folgt zu Recht immer wieder großer Beifall.

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