11. Mai 2018, 20:46 Uhr

Vielfalt mit Tasten und Saiten

11. Mai 2018, 20:46 Uhr
Zoe Straka (Violine), Sophie Allstädt (Viola), Maria Gruber (Cello) und Carlo Brüggemann (Klavier) bringen das Menuetto aus dem ersten Klavierquintett von Franz Lachner krankheitsbedingt in einer Quartettfassung zu Gehör. (Foto: pv)

»Gemeinsam beflügelt« lautete das Motto des Fachbereichskonzertes für Tasteninstrumente, zu dem die Musikschule Friedberg ins Gemeindezentrum West eingeladen hatte. Viele Zuhörer lauschten dem bunt gemischten Programm. Eröffnet wurde es mit der »Ode an die Freude« für Klavierspiel zu sechs Händen, gespielt von Kjell Lahrsen, Ayla Nuber und Marc Nuber aus der Klavierklasse von Wanda Rausch. Die Geschwister Nuber waren später auch noch in anderer Besetzung zu hören – mit dem ersten Satz aus Bachs g-Moll-Sonate für Flöte und Cembalo, vorgetragen auf dem Saxofon (Ayla Nuber) und dem Klavier (Marc Nuber). Waren es bei Bach noch die barocken Klänge, so präsentierten Benedikt Sender (Saxofon) und Cirus Schneider (Klavier) mit der »Hard Line« von Daniel Hellbach den zeitgenössischen Groove.

Das Akkordeon, ebenfalls Teil des Fachbereichs Tasteninstrumente, brachte mit »La Camisa Negra« und einem Stück von Yann Tiersen eine weitere Klangfarbe ins Spiel. Vanessa Rhoese und ihre Lehrerin Brigitte Kaniuth-Pfeifer bildeten dabei eine wunderbare Einheit. Ein Familienensemble mit Susanne Vogel (Klarinette), Simon Vogel (Trompete), Jakob und Mirko Vogel (Cello) sowie Theodor Vogel (Klavier) zeigte mit einem Arrangement der Titelmusik von »Der Pate«, wie viel Freude das gemeinsame Musizieren gerade auch im Familienkreis bereiten kann.

Dass das Klavier dazu einlädt, gemeinsam an einem Instrument zu spielen, zeigten einige Beiträge für Klavier drei- und vierhändig: Sophie und Nils Roth interpretierten die verschiedenen Facetten einer Rhapsodie über ungarische Themen. Louisa und Hannah Wedemeyer waren mit ihrer Lehrerin Virginia Anton in temperamentvollen Beiträgen zu hören. Moritz Merbs tauchte mit einer gälischen Melodie in die stilleren Momente der Musik ein, und Lina Aichmann spielte gemeinsam mit ihrer Lehrerin Brigitte Kaniuth-Pfeifer zwei Stücke von Aniko Drabon.

Auch einige Streicher waren zu hören: Mit dem Menuetto aus dem ersten Klavierquintett von Franz Lachner präsentierten Zoe Straka (Violine), Sophie Allstädt (Viola), Maria Gruber (Cello) und Carlo Brüggemann (Klavier) eine echte Rarität. Krankheitsbedingt war das Stück in einer Quartettfassung zu hören. Die Geschwister Kira und Jonas Urbainczyk trugen ein Rondo nach einem polnischen Tanz für Violine und Klavier vor. Maria Gruber (Cello), langjährige Schülerin der Musikschule, beschloss den musikalischen Reigen gemeinsam mit Antonia Steinberger (Klavier). Mit einer Vocalise von Rachmaninov entließen sie die Zuhörer in den Sonntagnachmittag.

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