27. Februar 2019, 20:17 Uhr

Von endlosen Pisten und Après-Ski

27. Februar 2019, 20:17 Uhr
Eine tolle Skifreizeit mit bestem Wetter: Die Mitglieder des Vereins »Landwirtschaftliche Fortbildung Wetterau« haben viel Spaß in Österreich. (Foto: pv)

Die Skifreizeit des Vereins »Landwirtschaftliche Fortbildung Wetterau« (VLF) hat erneut zum »Wilden Kaiser« nach Österreich geführt. Reiseleiter Frank Wittich vom Vorstand des VLF konnte erneut einen Bus voller skibegeisterter Mitglieder begrüßen. Der Wetterbericht verhieß, im Gegensatz zum Vorjahr, nur Gutes.

Durch das schon zur Tradition gewordene, von den mitreisenden Damen mitgebrachte, reichhaltige Frühstück war die Anfahrt sehr unterhaltsam. Auch der vom Protokoller Richi vorgetragene Reisebericht aus dem Vorjahr sorgte für einige Lacher. Der viele Schnee der Alpen war bald zu sehen, und die Teilnehmer freuten sich sehr, als sie den Landgasthof erreichten. Chefin Marlene begrüßte die Wetterauer herzlich und hatte schon die Skipässe zur Hand.

Das Wetter in Tirol war noch besser als angekündigt, was den Großteil der Gruppe animierte, sich sofort umzuziehen und die Pisten zu stürmen. Da die Wetterauer das Skigebiet schon seit einigen Jahren besuchen, sind den meisten Wintersportlern aus der Gruppe die Pisten wohlbekannt. Das gesamte Gebiet, von Ellmau über Scheffau, Brixen im Thale, dem Alpenigludorf bis hin nach Westendorf und Söll, erkundeten die Vereinsmitglieder bei traumhaften Wetter- und Pistenverhältnissen. Nachmittags trudelten alle nach und nach zum Après-Ski an der Talstation in Scheffau ein. Von dort aus fuhren sie gemeinsam zum Gasthof Bocking zurück, wo stets ein köstliches Abendessen wartete.

Kreuzbandriss einer Skifahrerin

Am Donnerstagabend hörten die Teilnehmer einen interessanten Vortrag von Sabine Lipp aus Altenstadt. Die mitgereiste Skibegeisterte berichtete über ihren Arbeitsaufenthalt im vergangenen Jahr auf einer Alpe im Berner Oberland. Dort lebte sie bei einer jungen Familie auf dem Berg ohne Stromanschluss und gewohnten sanitären Anlagen. Auch Kühe und Ziegen lebten dort, von deren Milch direkt vor Ort mithilfe eines holzbefeuerten Herdes Käse hergestellt wurde. Für Lipp war es eine tolle Erfahrung, die sie in diesem Sommer wiederholen möchte.

Auch der Freitag und der Samstag wurden wintersportlich genutzt, teilweise machte man sich schon um kurz nach acht Uhr auf zur Piste, um Wartezeiten am Lift zu vermeiden. Fast schon Tradition hat die Après-Ski-Party auf dem Gelände des Gasthofs mit Musik, Schnittchen, Cocktails und sonstigen Getränken. Leider scheint der jährliche Unfall auch zur Tradition der VLF-Fahrt zu gehören: Ein Kreuzbandriss einer jungen Skifahrerin war diesmal das Ergebnis.

Mit etwas Wehmut war am Samstagnachmittag die letzte Abfahrt angesagt. Skipässe und die geliehene Ausrüstung gingen zurück. Gemeinsam feierten die Wetterauer am letzten Nachmittag bis in die Abendstunden an der Talstation in Scheffau ausgiebig bei Livemusik, dass sie selbst Skischuhe dort an Ort und Stelle vergaßen.

Am Sonntagmorgen hieß es Abschied nehmen. Der Bus stand bereit, natürlich nicht ohne das Gruppenfoto vor dem Gasthof. Ohne Stau und gut gelaunt kamen die Mitglieder in der sonnigen und frühlingshaft warmen Wetterau an. Ein Wunsch bleibt: diese Gemeinschaft weiterhin erhalten.

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