29. Oktober 2019, 20:46 Uhr

Wie aus dem echten Leben

29. Oktober 2019, 20:46 Uhr
Montagmorgen im Wartezimmer: Das ist die Rahmenhandlung des Stücks der Theatergruppe des Frohsinn. (Foto: pv)

Butzbach-Nieder-Weisel (pm). Der Gemischte Chor Frohsinn zeigte kürzlich in der Mehrzweckhalle in Nieder-Weisel sein diesjähriges Theaterstück. Die Autorin Roswitha Häuser hat in diesem Jahr einen Schwank in zwei Akten, »Montagmorgen in Oberhessen«, geschrieben. Die zahlreichen Zuschauer bekamen zwei Theaterabende mit einer guten schauspielerischen Leistung in einer kurzweiligen Aufführung.

Susanne Maas-Amos, die Erste Vorsitzende des Gemischten Chores Frohsinn, begrüßte alle Anwesenden. Die Theatergruppe des Frohsinns ist die kleinste aktive Gruppe im Verein. Das diesjährige Stück stammt, wie auch alle anderen Stücke zuvor, aus der Feder der aktiven Sängerin Roswitha Häuser. Sie schreibt alle Theaterstücke selbst, entwickelt Ideen zu Handlungen und schafft es damit immer wieder, mit den Stücken lustige Geschichten mit interessanten Rollen auf die Bühne zu bringen. Das Schreiben der Drehbücher erledigt sie neben den anfallenden Arbeiten im Vorstand in ihrer Freizeit, sogar in den Urlaub wurden schon Skripte mitgenommen und fertiggestellt.

Zum Inhalt: Wohl jeder hat es bereits schon einmal erlebt: Es ist Montagmorgen, man fühlt sich nicht gut, man muss zum Arzt. In der Hausarztpraxis von Dr. Friedbert Quecksilber in Nieder-Weisel, wo jeder jeden kennt, herrscht an einem regnerischen Montagmorgen das schiere Chaos. Alle vier Kolleginnen der übernächtigten Arzthelferin Reni Babinski sind ganz plötzlich erkrankt. Wie soll sie den Tag mit ihren wahnsinnigen Kopfschmerzen und allein mit ihrem leicht chaotischen Chef und lauter anstrengenden Patienten überstehen? Dann kommt auch noch der Arzt zu spät und ausgerechnet an diesem Tag möchte eine neue Privatpatientin sofort als erste behandelt werden. Da haben die neugierigen Patientinnen im Wartezimmer, die immer gerne alles genau wissen möchten, einiges zu tratschen.

Drei Neulinge dabei

Bei der Aufführung gab es viel zu lachen und so manches erinnerte den einen oder anderen an das wirkliche Leben.

Die Theatergruppe hatte für die diesjährigen Vorführungen seit Juni jeden Sonntagabend geprobt. Alle Laienschauspieler sind zudem aktive Sänger in den einzelnen Chorgruppen des Frohsinns. Neben altbekannten Gesichtern standen in diesem Jahr auch drei Theater-Neulinge auf der Bühne. Detlef Dein, Nadine Eisenmann und Marcel Hofmann haben das Ensemble hervorragend ergänzt. Ein Lob für die schauspielerische Leistung war der dankende Applaus des Publikums. Susanne Maas-Amos dankte im Anschluss allen Schauspielern, die viel Zeit für die Proben investiert hatten und somit diese Theaterveranstaltung möglich gemacht hatten: Roswitha Häuser für das Schreiben des Stücks und die Regie, Ulrike Kahmann, die als Souffleuse fungierte, natürlich auch den Bühnenbildbauern und der Bühnentechnik mit Dominik Dein, Gerhard Häuser und Bernd Kahmann für die tollen Kulissen, Olli Weber und seinem Team für die Tontechnik an beidem Abenden sowie Jenny Morys für die Kameraführung.

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