28. März 2018, 13:00 Uhr

Neue Mitte

Wie der Burgweg aussehen soll

Mit den Plänen zur Erschließung der Fläche zwischen Rockenberg und Oppershofen geht es voran. In ihrer Sitzung haben die Gemeindevertreter weitere Beschlüsse gefasst.
28. März 2018, 13:00 Uhr

In drei Jahren dürfte es losgehen. Wenn alles nach Plan verläuft, werden dann die ersten Bauarbeiten im Burgweg beginnen – der Fläche zwischen Rockenberg und Oppershofen, die erschlossen werden soll. In diesem Jahr soll es in der Gemeinde noch eine Bürgerversammlung zum Thema Burgweg geben.

In ihrer Sitzung am Montagabend beschlossen die Gemeindevertreter mehrheitlich (bei vier Gegenstimmen von SPD und Grünen), dass das Bauleitverfahren für die 6,8 Hektar große Fläche nun eingeleitet wird. Damit gehen auch Beschlüsse zur Anordnung der Bodenumlegung sowie zur Festlegung des Einkaufswerts einher – denn: Zurzeit haben noch rund zwölf Grundstückbesitzer Flächen im Burgweg. Die Gemeinde wird diese Flächen – so ist es am Montag entschieden worden – für 14,80 Euro pro Quadratmeter kaufen und erschließen, damit künftige Bauherren dort ihre Pläne umsetzen können. Wie Bürgermeister Manfred Wetz sagt, sollen ehemalige Eigentümer, wenn sie ihre Fläche im Burgweg bereits für einen niedrigeren Quadratmeterpreis verkauft haben, die Differenz ausgezahlt bekommen.

Mit dem Einleitungsbeschluss zum Bauleitverfahren beginnt auch bald die vorzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung. Das heißt, die Entwürfe der Planer, die die Gemeinde engagiert hatte, werden bald einsehbar sein. Bereits in dieser Phase der Offenlegung können Bürger und Träger öffentlicher Belange (zum Beispiel Hessen Mobil) Stellung nehmen. Nach dem aktuellen Bebauungsplanentwurf gliedert sich der Burgweg in fünf Teilflächen. An der Bad Nauheimer Straße aus Richtung Rockenberg kommend ist eine Fläche für das Ärztehaus sowie für den Supermarkt vorgesehen. Hinter diesem soll die Schule stehen, die der Wetteraukreis bauen wird. Die Schule wird laut Plan drei Vollgeschosse haben. Schulgebäude und Außenanlage (Schulhof und Schulgarten sowie Sportfeld) nehmen den meisten Platz im Burgweg ein.

An der Bad Nauheimer Straße, aus Richtung Oppershofen kommend, wird laut Plan die Feuerwehr ihren Stützpunkt errichten. Dahinter könnte ein »Seniorendorf«, wie es auf dem Plan heißt, gebaut werden, und am hinteren Ende ist eine Reservefläche vorgesehen.

Was die Verkehrsführung angeht, gibt es in den Planentwürfen auch konkrete Vorschläge: So soll eine Straße durch die Mitte des Burgwegs verlaufen. Auf der Bad Nauheimer Straße soll es eine Linksabbiegerspur in den Burgweg geben.

Was die Planung angeht, schätzt Bürgermeister Wetz, dass bis Ende 2019 Baurecht geschaffen wird. Somit könne Ende 2019/Anfang 2020 mit den Ausschreibung für die Baumaßnahmen begonnen werden, die zur Erschließung nötig sind (u.a. Kanalarbeiten). Der Kostenschätzung eines Ingenieurbüros zufolge wird die Erschließung des Areals rund 2,5 Millionen Euro kosten.

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