28. Januar 2018, 19:53 Uhr

»Wöllschter Narren-Club« feiert mit Amazonen und Agenten

28. Januar 2018, 19:53 Uhr
Die »Babalous« sind nur eine der vielen Gruppen, die in der Wöllstädter Römerhalle das Publikum begeistern. (Fotos: udo)

In der Sitzung des »Wöllschter Narren-Clubs« (WNC) bestimmten Sketche und Tänze das kurzweilige Programm. Amazonen, Geheimagenten und ältere Ehepaare sorgten für gute Laune. Tobias Gondolf übernahm vom Sitzungspräsidenten Jürgen Pfannkuchen das Amt. Jeder leitete eine Hälfte des abwechslungsreichen und amüsanten Abends. Die aus Max und Enrico bestehende »Partyband« musizierte und lud zu Schunkelrunden ein.

Präsident Pfannkuchen begrüßte das Publikum und verhieß eine Abfolge von Hits. Mit dem »WNC-Song« eröffnete er die Sitzung. Die »WNC-Garde« tanzte zu Stimmungstiteln und riss die Gäste in der Ober-Wöllstädter Römerhalle mit. »Cotton eyed Joe« bildete die Zugabe, dann kamen die »WNC-Mäuse« als bunte Gruselgruppe und sprangen quirlig über die Bühne.

 
Fotostrecke: Sitzung des Wöllschter Narren-Clubs

Sonja Spieler und Silvia Roskoni-Heller suchten eine Arbeitsstelle in Ober-Wöllstadt, doch alle Bemühungen scheiterten am Appetit der Akteurinnen oder an ihren allzu originellen Verkaufsideen. Auf dem Friedhof sollte fortan recherchiert werden, wer als Kunde überhaupt noch in Frage kam. Der Fahrradladen entpuppte sich als »Sozialstation für kaputte Fahrräder«. Die Tätigkeit in der Pietät scheiterte an den geizigen Hinterbliebenen. Höhepunkt der Laufbahn war die Trainertätigkeit beim Fußballverein. Die Lösung aller Probleme bestand im Telefon-Sex während der Arbeit im Haushalt.

 

Wechseljahre im Westerwald

 

Die »Smarteens« tanzten als Geheimagentinnen und begeisterten mit perfekten Abläufen in allen Bewegungen.

Die Landfrauen zeigten, wo der Orient am verheißungsvollsten und rätselhaftesten ist. »Die Lebenslust, die Freude und den Spaß am Karneval« lobte Präsident Pfannkuchen. Die »Estrellas« tanzten als Amazonen und kämpften beherzt um den Faschingsstab, der den Karneval erst möglich macht. Marcel Heller und Niklas Kirchner trafen von ihrem Auftritt in Assenheim ein und beschäftigten sich als »Bruno und Elfriede Fellmann« mit den »Social Media« als dem »neuen Trend im Alter«. Anschaulich berichteten sie von ihren zum Teil desolaten Erfahrungen mit den angewandten modernen Informationstechnologien. Höhepunkt war eine Vorführung aus dem Fitness-Studio, bei der die Gelenke krachten.

Die Gruppe »Wechseljahre« besuchte ein Reisebüro, um einmal etwas anderes zu erleben als Wöllstadt. Zu jedem Reiseziel hatte sie ein passendes Musikstück mitgebracht. Doch von Westerland bis zum Westerwald erwiesen sich alle Ziele als ungeeignet, bis dann alle erkannten, dass die »Fanta-Ranch« das beste Objekt und die optimale Option für die nächsten drei Wochen sei. Die »Babalous« gestalteten »African Voodoo«. Bunt schien eine exotische Tierwelt auf. Der spannende Tanz bezauberte mit seinen Tempowechseln, einer stimmigen Choreographie und entzückenden Kostümen. Das Männerballett »Die Thekentänzer« besuchte ein Haus, in dem Leichen wiedererweckt wurden und die Beine schwangen. Das Publikum war begeistert und forderte die letzte Zugabe. Der WNC-Vorsitzende Marcel Heller bat alle Akteure auf die Bühne und dankte allen Beteiligten und Helfern im Hintergrund.

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