Wetterau

Zum achten Mal deutscher Meister

Der achte Stern ist da! Der 1. Södeler Klickerverein ist erneut deutscher Meister geworden. In der heimischen »Steinkaut-Arena« kam es nach einem packenden Turnierverlauf zum reinen Wölfersheimer Finale, in dem sich Södel 1 gegen Södel 2 durchsetzen konnte. Als Gewinner fühlten sich aber alle.
31. Juli 2019, 21:02 Uhr
Redaktion

Der achte Stern ist da! Der 1. Södeler Klickerverein ist erneut deutscher Meister geworden. In der heimischen »Steinkaut-Arena« kam es nach einem packenden Turnierverlauf zum reinen Wölfersheimer Finale, in dem sich Södel 1 gegen Södel 2 durchsetzen konnte. Als Gewinner fühlten sich aber alle.

Die Klickerteams aus der ganzen Bundesrepublik waren bereits am Vortag in Södel eingetroffen, um die Auslosung von Annika Jäger zu erleben und gemeinsam bei der »Players Night« zu feiern. Am Turniertag zogen die Teams mit Schirmherr und Bürgermeister Eike See in die Arena ein. Nach der deutschen Nationalhymne konnte die Meisterschaft bei bestem Wetter starten. Södel startete mit drei Teams (Södel 1: Monika Ringelhan, Kurt Auinger, Ron Yücel, Maximilian Knaus und Tim Tanner; Södel 2: Reinhard Groß, Gerhard Berg, Wolfgang Freier, Karl-Heinz Maier und Peter Picha; Södel 3: Klaus Weinelt, Julia Lux, Martin Proske, Micha Groß und Maria Wießner).

Im Eröffnungsspiel siegten die amtierenden Deutschen Meister von Södel 1 gegen das erste Team des 1. Kirchener Klickervereins mit 9:4. Södel 2 konnte sich mit 9:5 gegen das zweite Team aus Hinte durchsetzen. Södel 3 verlor das Auftaktmatch mit 4:9, konnte im zweiten Spiel das erste Team aus Ludwigshafen mit 9:4 schlagen. Auch die beiden anderen Södeler Teams siegten jeweils 9:4 in den zweiten Vorrundenspielen.

Somit war das erste Etappenziel erreicht: das Achtelfinale. Dieses verlief nervenaufreibend für die Lokalmatadoren: Södel 1 gewann knapp mit 9:7 gegen den deutschen Meister 2017, SV Murmel 011. Södel 2 musste gegen TV Sandhatten spielen. Nach Ende der offiziellen Spielzeit stand es 8:8. Im Stechen verlor Reinhard Groß das erste der drei Spiele, siegte danach aber zweimal und brachte sein Team ins Viertelfinale. Auch Södel 3 musste gegen Brandoberndorf I nach einem 8:8 ins Stechen, wo sich Martin Proske souverän durchsetzte.

Im Viertelfinale setze sich Södel 1 souverän mit 9:2 gegen das zweite Team aus Ludwigshafen durch. Södel 2 besiegte das zweite Team aus Brandoberndorf mit 9:5. Nur Södel 3 schied gegen das Überraschungsteam aus dem Erzgebirge, die Saxonia Globesnippers, aus. Sie waren mit dem Södeler Leihspieler Brian angetreten, der bei seiner ersten deutschen Meisterschaft (und dem zweiten Turnier überhaupt) sehr gut spielte. Am Ende reichte es für Platz 3.

Im Halbfinale setze sich der Titelverteidiger mit 9:3 gegen den SV Jennelt Uttum 3 durch - wie im Vorjahr. Dabei präsentierte sich die Uttumer Jugend als extrem starkes Team, das sich ins Herz der Zuschauer klickerte. Jeder Punkt wurde bejubelt. Als es 7:3 für Uttum stand, wechselte Tim Tanner auf die Taktik, die auch im Vorjahr gezogen hatte. Die Aufholjagd begann. Am Ende machte Ron Yücel das 9:7 und den Weg frei ins Finale. Dort wartete Södel 2, das Saxonia Globesnippers mit 9:3 besiegt hatte.

Im reinen Södeler Finale machte Monika Ringelhan (die als einzige Noch-Nicht-Meisterin) den entscheidenden Punkt zum 9:4. Trotzdem fühlten sich alle Spieler als deutscher Meister.

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