24. Oktober 2019, 20:47 Uhr

Zwei Verletzte bei Unfall auf A 45

24. Oktober 2019, 20:47 Uhr
Nach einem Unfall auf der A 45 auf Höhe des Gambacher Kreuzes ist die Fahrbahn voll gesperrt worden. Ein Schwerverletzter wird mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik gebracht. (Foto: Constantin Hoppe)

Zwei Verletzte, 50 000 Euro Schaden und über zehn Kilometer Stau - so lautet die Bilanz eines schweren Unfalls, der sich am Donnerstagmittag auf der A 45 ereignet hat.

Verursacht wurde der Unfall durch zwei Autos, von denen eines das andere abschleppte. Auf Höhe des Gambacher Kreuzes gerieten die beiden Fahrzeuge nach links und fuhren gegen die Leitplanke. Dadurch verlor der Fahrer des ziehenden Fahrzeugs die Kontrolle, die beiden durch die Abschleppstange verbundenen Fahrzeuge drehten sich umeinander und quer über die Fahrbahn. Dabei wurde der defekte Pkw gegen einen Lkw geschleudert. Durch den Aufprall wurde einer der beiden Autofahrer - beide stammen aus Nidda - schwer verletzt, der zweite erlitt leichte Verletzungen. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Um die Verletzten zu retten, musste die Fahrbahn komplett gesperrt werden. Auch ein Rettungshubschrauber landete auf der A 45, um den Schwerverletzten in die Gießener Uni-Klinik zu bringen. Der Leichtverletzte wurde vorsorglich in die Klinik nach Lich gefahren. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf rund 50 000 Euro.

Neben Polizei und Rettungsdienst sicherten rund 25 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Butzbach und Linden sowie ein Fahrzeug der Gießener Berufsfeuerwehr die Unfallstelle, halfen bei der Erstversorgung der beiden Verletzten und beseitigten auslaufende Betriebsstoffe auf der Fahrbahn.

Die A 45 musste auf Höhe des Gambacher Kreuzes in Fahrtrichtung Hanau für rund eine Stunde komplett gesperrt werden, es bildete sich ein zehn Kilometer langer Stau. Zu Problemen kam es bei der Bildung der Rettungsgasse: Zwar konnten die Einsatzfahrzeuge von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr die Unfallstelle schnell erreichen und die A 45 gegen 13 Uhr zumindest einspurig wieder freigegeben werden, jedoch blieb das Lkw-Abschleppfahrzeug im Stau stecken. Die Folge: Die Sperrung dauerte noch länger.

Weitere Kritik am Verhalten einiger Verkehrsteilnehmer äußerten die Polizeibeamten vor Ort: So waren mehrere Zeugen des Unfalls einfach weitergefahren, und Ersthelfer hielten erst später an.

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