21. Juni 2016, 18:43 Uhr

Flöten wie die Profis

Die Bläsergruppen der Musikschule Bad Vilbel und Karben spielte ihre Bläsermatinee in der St. Michaelis-Kirche in Klein-Karben. 40 junge Musiker waren aktiv und begeisterten mit ihrem Können die Gäste. Beim Konzert wurden Spenden für den neugestalteten Kirchgarten gesammelt.
21. Juni 2016, 18:43 Uhr
Der neunjährige Konrad Backhaus, hier mit dem Mundstück der Bassblockflöte, überrascht das Publikum mit Geräuschen und Vogelstimmen. (Foto: bro)

Zum dritten Mal gab die Bläsergruppe der Musikschule Bad Vilbel und Karben dieser Tage ihr Jahreskonzert in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde St. Michaelis. Ein Freiluftkonzert ließ das Wetter in Klein-Karben nicht zu, der Ausweichort Kirche aber war nicht weit und auch gut geeignet für die Bläsermatinee. Durch das Programm führte die Leiterin der Bläsergruppe Ursula Mörgeli. Populäre Musik aus drei Jahrhunderten, von Barock bis Jazz, stand auf dem Programm. Fast 40 Musiker spielten in mehreren Gruppen auf unterschiedlichen Instrumenten und begeisterten das Publikum, das den Raum gut füllte.

Es war eng, als das Ensemble unter der Leitung von Ute Jakobi sich einfand, um mit »Baby Elefant Walk« von Henry Mancini und »Lord oft the Dance« von Ronan Hardiman zu beginnen. Ebenso zeitgenössisch waren »Blue Bassoons I und II« von W. Wollschläger, gespielt vom Fagott-Quartett in der Besetzung Martha Suys, Franka Barion, Rahel Vortmann und Anette Puhlheim. Auf Blockflöten spielten Valea Pöppinghaus und Charlotte Wollenhaupt eine Gavott und »Downhill«. Die nächsten Stücke kamen aus der Barockzeit. Das Konzert für vier Flöten spielten Greta Barion, Sophia Taschner, Maja Friedrich und Noemi Tortell, einen Marsch von C. Ph. E. Bach intonierten Luca Hartart (Horn), Merle Hartart (Klavier) und Caroline Happel (Cello). Mozarts Menuett und Trio spielten Melanie Wacker, Hannah Blochwitz und Maja May.

Spenden für Kirchgarten

»Nachtvögel« mit dem Zusatz-Gezwitscher von Agnes Dorwarth, gespielt von Konrad Backhaus, stand ebenso auf dem Programm. Der Neunjährige hatte drei Instrumente dabei, darunter das Mundstück einer Bassblockflöte. Schon nach den ersten Tönen hatte er das Publikum in Entzücken versetzt, befand sich dieses doch akustisch in einem Regenwald, in dem man den unterschiedlichsten Vogelstimmen lauschen konnte.

Ihm folgte das Bläserquintett in der Besetzung Manuel Rao und Finn Gözinger (Trompete), Jonathan Kreuder (Horn), Sören Scharnagl (Posaune) und Sebastian Seuer (Euphonium) mit »Appalachian Hymnsong« und »Sonata«. Danach wurde es zeitgenössischer mit »Éclair – Muffin«, einem Stück für Oboen, und den Stücken »Lady Bird« und »Sir Duke« mit der Little Big Band unter der Leitung von Bernd Stoll. Schwungvoll und mit schön eingestreuten Soli überzeugte die Band das Publikum.

Die Spendeneinnahmen aus dem Konzert teilen sich die Kirchengemeinde St. Michaelis und die Musikschule. Mit dem Geld soll u. a. der Kirchgarten verschönert werden. Derzeit ist er zu drei Vierteln fertig angelegt, noch fehlt im hinteren Teil die Renovierung der alten Mauer – soll im August beginnen – und der Theaterplatz. (bro)

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