02. November 2014, 13:58 Uhr

Martinimarkt in Münzenberg: Tradition seit über 670 Jahren

Münzenberg (pm). Vor 676 Jahren, am 20. September 1338, erteilte Kaiser Ludwig der Bayer dem Philipp von Falkenstein die Gnade, »dass der Jahrmarkt, den sie haben auf Martini zu Minzenberg, schon drei Tage vor diesem Tage beginnen und erst drei Tage nachher endigen solle«.
02. November 2014, 13:58 Uhr
Der Magistrat um Bürgermeister Hans Jürgen Zeiß wird zur Markteröffnung wieder historische Kostüme tragen.

Zur Aufrechterhaltung dieses Brauchs laden die Stadt Münzenberg und die Vereine für Donnerstag, 13. November, wieder zum Martinimarkt auf den Marktplatz unterhalb der alten Stauferburg ein.

Der Martinimarkt beginnt schon früh am Morgen mit den Markttrommlern, die in bunten Wirbeln die Trommelstöcke auf das festgespannte Kalbsfell schlagen. Die offizielle Markteröffnung durch den Bürgermeister und die Mitglieder des Magistrats in historischen Kostümen findet um 13 Uhr vorm alten Rathaus statt.

Zahlreiche Münzenberger Vereine locken wieder mit ihren Essens- und Getränkeständen; viele auswärtige Marktbeschicker ergänzen dieses Angebot. Neben Würstchen vom Grill, Spezialitäten von Wild und Lamm, deftige Rippchen mit Kraut, Kartoffelpuffer und Flammkuchen sind auch wieder die traditionellen Münzenberger Marktbrezeln im Angebot.

Selbsthergestelltes und Handwerkliches sowie regionale Produkte werden an den Ständen – in diesem Jahr mit vielen neuen Betreibern aus Münzenberg – feilgeboten. Die Münzenberger Autorin Jule Heck wird auf dem Markt ihr Werk »Tod im Schatten der Burg – Lebendig begraben« vorstellen und signieren. Auch liest sie aus ihrem neuen Krimi »Tod im Schatten der Burg – die Sau ist tot«. Die Kleinen können aus dem Kinderkarussell ihre Runden drehen; Bürgermeister Hans Jürgen Zeiß wird um 15 Uhr vorm alten Rathaus Chips für Freifahrten verteilen. Besucher haben die Möglichkeit, das »Kulturhaus Alte Synagoge« bei einer Führung (16 Uhr) zu besichtigen. Um 18 Uhr beginnt der Laternenumzug an der katholischen Kirche, der mit einer ökumenischen Andacht im Hof der evangelischen Kirche endet.

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