10. Juni 2009, 10:52 Uhr

Am Ende sinkt das gelbe U-Boot

Niddatal-Assenheim (udo). Zu den Höhepunkten an der Geschwister-Scholl-Schule zählt jedes Jahr das Fest mit der Matinee in der Turnhalle. Diesmal gestalteten die AG’s Singen, Flöten und Speed Stacking sowie einzelne Klassen das bunte und amüsante Programm aus Tanz und Spiel, Sketchen und Akrobatik.
10. Juni 2009, 10:52 Uhr
Die Klasse 4 b der Geschwister-Scholl-Schule singt mit dem Lied »Komm an Bord« in Beatles-Manier über die »Yellow Submarine« (Foto: udo)

Niddatal-Assenheim (udo). Zu den Höhepunkten an der Geschwister-Scholl-Schule zählt jedes Jahr das Fest mit der Matinee in der Turnhalle. Diesmal gestalteten die AG’s Singen, Flöten und Speed Stacking sowie einzelne Klassen das bunte und amüsante Programm aus Tanz und Spiel, Sketchen und Akrobatik. Dabei hatten die Zuschauer auch ihre Freude an den sprachlichen Fertigkeiten der Schüler, denn teils wurden die Lieder und Stücke in Englisch aufgeführt. Einziger Wermutstropfen: Wegen des strömenden Regens wurden der Sponsorenlauf und die Spiele im Freien auf die letzte Woche vor den Ferien verschoben.

Die Sing-AG von Angelika Dietze eröffnete den heiteren Vormittag mit einem musikalischen Gruß sowie einem Regenbogenlied, das bei dem Dauerregen gerade recht kam. Die Kinder stimmten ihre Gäste mit Rasseln, Gitarren und Gesang ein. Schulsprecher Felix David, der mit Naomi Götz moderierte, begrüßte das Publikum und verhieß abwechslungsreiche eineinhalb Stunden. Schulleiter Axel Roth hieß die Eltern und Geschwister der Schüler willkommen, die trotz des schlechten Wetters erschienen waren. Bürgermeister Dr. Bernhard Hertel wies als Vorsitzender des Förderkreises auf das kulinarische Angebot in der Aula hin.

Die zweiten Klassen von Angelika Zischer und Beate Simon sangen von einem Dialog zwischen Fröschen und anderen Tieren. Von Flöten begleitet, gestalteten die Kleinen anschaulich die Sehnsucht der quakenden Zeitgenossen nach dem Teich und dem Wasser. Die Flöten-AG bot mit fröhlichen Liedern die erste instrumentale Einlage des Tages. Toni Hafers Zirkustruppe zeigte Clownerie und Akrobatik. Während auf der Bühne Räder geschlagen und Pyramiden gebaut wurden, zogen einige Spaßvögel durchs Publikum. Später bewegten sich die Artisten auf großen Kugeln und jonglierten dazu. Die Klasse 3 c von Marie-Luise Müller-Hilger sang übers Tierleben, und das Publikum beklatschte vergnügt die munteren Darstellungen. Die fünfte Klasse von Stefanie Plaq gestaltete einen in englischer Sprache aufgeführten Dialog darüber, wer ein »Idiot« sei. Die fünfte Klasse von Beate Simon trug mit dem Lied »Komm an Bord« eine Beatles-Adaption von »Yellow Submarine« vor. Am Ende ging das gelbe U-Boot sprachlich unter und die Schüler »sanken«, pardon, sangen mit zugehaltenen Nasen.

Heinrich Eulers AG führte Speed Stacking vor. Dabei gilt es, möglichst schnell möglichst viele Becher zu stapeln. Auch Würfel wurden so geschwind umgruppiert, dass die Zuschauer ihren Augen nicht trauten.

Die Klassen 1 e und 2 e von Simone Guggenberger sangen über die Schönheiten der Natur und hatten Spazierstöcke und Steckenpferde dabei. Den Abschluss des Vortrags bildete ein Loblied auf die Faulheit. Die Sänger und Instrumentalisten von Angelika Dietze interpretierten zwei Lieder übers Lesen und über Schulfeste und entließen das Publikum danach ans Büfett.

Mit langem Applaus wurde die Akteuren belohnt. »Wir hatten uns leider den Tag mit dem schlechtesten Wetter ausgesucht, aber wir haben das Beste aus der Sache gemacht«, resümierte Schulleiter Roth.

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