03. August 2009, 18:28 Uhr

Wacklige Knie auf der großen Drehleiter

Niddatal-Ilbenstadt (udo). Martinshörner dröhnten am Freitag durch den Ort. Die Freiwillige Feuerwehr hatte zu ihren Ferienspielen eingeladen, und die 20 teilnehmenden Kinder aus allen Stadtteilen wollten zuallererst das Signalhorn in Aktion erleben.
03. August 2009, 18:28 Uhr
»Wasser marsch« heißt es bei diesem Einsatz. Allerdings kann nicht jeder Brand mit Wasser gelöscht werden. (Foto: udo)

Niddatal-Ilbenstadt (udo). Martinshörner dröhnten am Freitag durch den Ort. Die Freiwillige Feuerwehr hatte zu ihren Ferienspielen eingeladen, und die 20 teilnehmenden Kinder aus allen Stadtteilen wollten zuallererst das Signalhorn in Aktion erleben.

Wehrführer Wolfgang Kost erklärte die Funktion des Oberflurhydranten und fragte die Kinder, wo sich in Ilbenstadt weitere Anlagen der zentralen Löschwasserversorgung befinden. Gemeinsam brachten die Kinder die richtige Lösung zusammen: im Kloster, vor dem Nonnenhof und im Gewerbegebiet. Ein Junge ergänzte, dass in Assenheim zwischen den Lebensmittelmärkten und der Geschwister-Scholl-Schule ebenfalls ein Oberflurhydrant aufgebaut sei. Wie viel Druck hinter einem solchen steht, konnten die Kinder am eigenen Leib erfahren: Als zu Demonstrationszwecken das Wasser im armdicken Strahl aus dem Hydranten schoss, war das Staunen groß.

Die frühere Jugendwartin Pamela Klein gab Hinweise zum Brandschutz und machte klar, wie ein Notruf abgesetzt wird. Jugendwart Janosch Hoffmann stellte die große Drehleiter vor und ließ die Kinder nacheinander hochsteigen. Den meisten Kindern wurde mulmig zumute, als sie hoch über Ilbenstadt schwebten und die Leiter plötzlich leicht zu vibrieren begann. Auf den Schreck servierten Claudia Kliem und Hans Klein erst einmal eine Runde Würstchen.

Als die Kinder die schweren Strahlspritzen hochheben durften, staunten sie nicht schlecht über deren Gewicht. Ausführlich wurden die Teilnehmer mit den Fahrzeugen, den Geräten und der Kleidung vertraut gemacht. Johannes Besser stellte Versuche zum Brennen und Löschen an und erklärte, welches Löschmittel bei welchem Brand in Frage kommt. So ließen sich einige Brände mit Schaum, andere mit Wasser löschen.

Nach einer Pause wurde selbst Hand angelegt: Großes Vergnügen hatten die Kinder, als sie mit dem Strahl aus der Kübelspritze Bälle von den aufgestellten Kegeln schießen durften.

Höhepunkte waren die Fahrt mit Jürgen Röder im Löschfahrzeug durch die Stadtteile sowie die große Wasserschlacht am Löschteich, die den Betreuern wohl ebenso viel Spaß bereitete wie den - am Ende komplett durchnässten - Kindern.

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