22. September 2009, 17:02 Uhr

Bänke und Pflanzen weit vorne

Reichelsheim-Dorn-Assenheim (hh). »Ich werde mich mit Firmen in Verbindung setzen, um Ihnen eine Kostenübersicht für die gewünschten Varianten der Neugestaltung vorzulegen«, versprach Bürgermeister Bertin Bischofsberger am Ende der Auftaktveranstaltung zum Bürgerbeteiligungsprozess »Kirchplatz«. Zudem wurde er gebeten, mit einer Gärtnerei ein Bepflanzungskonzept zu erarbeiten.
22. September 2009, 17:02 Uhr
Der Lageplan zeigt die Problematik der Eigentümerfrage: Neben der Stadt (gelbe Fläche) ist das Gelände auch in kirchlicher (rote Umrandung) und privater Hand. (Fotos: hh)

Reichelsheim-Dorn-Assenheim (hh). »Ich werde mich mit Firmen in Verbindung setzen, um Ihnen eine Kostenübersicht für die gewünschten Varianten der Neugestaltung vorzulegen«, versprach Bürgermeister Bertin Bischofsberger am Ende der Auftaktveranstaltung zum Bürgerbeteiligungsprozess »Kirchplatz«. Zudem wurde er gebeten, mit einer Gärtnerei ein Bepflanzungskonzept zu erarbeiten. Knapp 30 Bürger hatten sich im Gasthaus zur Krone eingefunden, um über ein neues Outfit des in die Jahre gekommenen Platzes zu diskutieren, Wünsche zu äußern und über Konzepte nachzudenken. Anlass war ein Parlamentsbeschluss von 2008, der verlangt, die Bürger in die Planung einzubinden.

Bischofsberger wies eingangs auf die Historie und Besonderheiten des Platzes hin. Die letzten Maßnahmen erfolgten 1994, damals erneuerte die Stadt die Bepflanzung. Eine Befestigung der Freifläche wurde nicht erwogen, mit ein Grund dafür, dass der Bereich zu keinem Zeitpunkt eine wirkliche Funktion hatte. Zudem befindet sich das Grundstück nicht ausschließlich in kommunaler Hand, auch die Kirchengemeinde und ein Privatbesitzer sind einzubeziehen.

Schnell kristallisierte sich heraus, was die Bürger nicht wollen, nämlich den gegenwärtigen Status zu belassen. Auf den hierfür ausgegebenen roten Kärtchen fand sich zudem der Hinweis, das Parkangebot nicht zu erweitern. Die grünen Kärtchen waren schneller mit Stichpunkten beschriftet. Der Platz soll eine vernünftige Befestigung erhalten, lautete der Tenor. »Da muss auch das Regenwasser abfließen können«, gab Bischofsberger zu bedenken. »Wir wünschen eine farbenfrohere Bepflanzung«, lautete eine weitere Idee, um die Attraktivität der Freifläche zu steigern. Hier drängte der Rathauschef auf eine pflegeleichte Umsetzung.

Diskutiert wurden desweiteren Wünsche, auch einmal ein Fest zu feiern und damit die benachbarten Flächen in das Konzept zu integrieren. Der Ruhebereich solle zudem durch Bänke und Tische ergänzt werden, forderte die Runde mit Verweis auf die gegenwärtig Sitzmöglichkeiten.

Angesichts der finanziellen Lage stimmte Bischofsberger darauf ein, Eigenleistungen nicht vor vornherein auszuschließen. »Wir haben bei der Stadt einen guten Pflasterer. Wenn da die Gemeinde mit zur Hand geht, können substantielle Kosten gespart werden.« Auch könne ein Fest in Angriff genommen werden, dessen Erlös für die weitere Gestaltung verwendet wird.

Für die nächste Sitzung lädt der Bürgermeister in einigen Wochen ein. Dann soll es konkreter werden, erste Skizzen und Modellvarianten werden dann ebenso wie eine Kostenanalyse vorliegen. Ins weitere Prozedere soll auch das Ergebnis der vom CDU initiierten Umfrage eingehen, bei der sich knapp 100 Bürger zu Wort meldeten.

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