26. Februar 2013, 18:33 Uhr

FC Wohnbach: Glückwünsche und fast alle Jubilare an Bord

Wölfersheim-Wohnbach (sto). 50 Jahre und vier Tage nach der Gründung des Fußballclubs hatte der Vorstand am Samstagabend zum Kommers in die Turn- und Sporthalle eingeladen. Trotz Schneetreiben und Grippewelle waren über zwei Drittel der zu Ehrenden gekommen.
26. Februar 2013, 18:33 Uhr
Training beim Kommers: Die Kicker gehen vor »Laudate cum Musica« in die Knie.

Bei den FC-lern der ersten Stunde waren es sogar 20 von 23, die als Dank für ihre Vereinstreue aus den Händen der Vorsitzenden Manfred Pfister und Bernd Bonarius ihren Glaskrug mit Gravur in Empfang nahmen.

Der Ehrenvorsitzende des Sportkreises Wetterau, Rolf Lutz, war mit der Ehrenurkunde des Landessportbundes gekommen. Lutz betonte, er sei »besonders gern« nach Wohnbach gefahren, zumal ihn eine lange persönliche Freundschaft mit dem ehemaligen Jugendleiter Helmut Mühl verbinde.

Dass auch Kreisfußballwart Thorsten Bastian persönliche Beziehungen nach Wohnbach hat, wusste bis Samstag kaum jemand. Der Kreisfußballwart, der die Ehrenplakatten von DFB und HFV im Gepäck hatte, erinnerte an seine Mutter, die in den 40er Jahren als Ausgebombte aus Frankfurt einige Zeit im Ort gewohnt hatte.

Weitere Gratulanten waren in Vertretung des Bürgermeisters der Erste Gemeindebeigeordnete Manfred Sauer, der die Altersgleichheit von FC und Bundesliga betonte sowie die Vertreter benachbarter Fußball- und Wohnbacher Ortsvereine. Die Parallelen zwischen Kirche und Fußballclub hob Pfarrerin Martina Belzer hervor: Beide träten vornehmlich sonntags in die Öffentlichkeit, Beide brauchten einen Trainer und Aktivposten – und wenn bei den Kickern gar nichts laufe, schickten sie ein Gebet gen Himmel.

Witzig moderierten Andreas Bommersheim und Lars Scherer das Programm des Abends, wobei sie auch die Vereinsgeschichte (die nicht nur aus Fußball bestand) vermittelten.

Ganz nach dem Geschmack des Publikums war das Rahmenprogramm. Jede Menge Applaus erhielten die »Dancing Flames« der Wohnbacher Feuerwehr, deren Darbietungen Eva Bommersheim und Tamara Augsten einstudiert hatten. Der grippebedingt dezimierte Singkreis »Laudate cum Musica« mit seiner Leiterin Anita Kammer holte die Fußballer für diverse Kniebeugen auf die Bühne. Und die »Berschdbacher« sorgten für beste Stimmung, besonders mit ihrer Wohnbacher Hymne »Lustig ist das Zigeunerleben«.

Einen Höhepunkt anderer Art präsentierte der FC Wohnbach in seiner Ausstellung über die Vereinsgeschichte. Volker Diehl hat fast lückenlos die 50 Jahre rund um den FC zusammengetragen. Rolf Lutz, der Archivar des Hessischen Fußballverbandes, sprach von einer in diesem Maße noch nie gesehenen Vereinschronik und lud Diehl ins HFV-Archiv nach Grünberg ein.

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