12. September 2016, 12:00 Uhr

Erste Pleite für Hannover

(dpa) Wie der VfB Stuttgart ist auch Hannover 96 bei der angestrebten Rückkehr ins Fußball-Oberhaus frühzeitig ins Straucheln geraten. Im Zweitliga-Topspiel gegen Dynamo Dresden kassierte der Bundesliga-Absteiger am Sonntag vor heimischer Kulisse beim 0:2 (0:1) die erste Saison-Niederlage und musste die Rolle des ersten Verfolgers von Tabellenführer Eintracht Braunschweig an die Sachsen abtreten. »Jetzt abpfeifen, Saisonende. Dann wäre ich überglücklich«, witzelte Dynamo-Trainer Uwe Neuhaus.
12. September 2016, 12:00 Uhr

Die SpVgg Greuther Fürth verpasste mit dem 1:1 bei Fortuna Düsseldorf den Sprung auf einen Aufstiegsplatz. Neues Schlusslicht ist der 1. FC Kaiserslautern nach einer 0:2-Pleite beim SV Sandhausen. »Das war ein klarer Rückschritt. Ich kann den Unmut der Fans verstehen«, befand FCK-Trainer Tayfun Korkut und forderte: »Jetzt müssen wir wieder aufstehen.«
Lucas Höler (6.) und Korbinian Vollmann (83.) verschärften mit ihren Toren die sportliche Krise der weiter sieglosen Roten Teufel. Zu allem Übel sah FCK-Torwart André Weis wegen eines Handspiels außerhalb des Strafraums Rot.
Vor 39 200 Fans in Hannover trafen U21-Nationalspieler Marvin Stefaniak in der 18. Minute und Florian Ballas (57.) für den kecken Neuling aus Dresden, der mit nunmehr 21 Pflichtspielen ohne Niederlage die derzeit längste Erfolgsserie im deutschen Profi-Fußball aufweist. Die Niedersachsen verloren neben den Punkten auch noch Abwehrspieler Salif Sané (79.), der nach einer Tätlichkeit mit Rot vom Platz flog.
Bereits am Freitagabend hatte Braunschweig mit einem 2:0 bei Erzgebirge Aue die Tabellenführung verteidigt. Domi Kumbela war mit seinem Doppelpack der gefeierte Mann bei der Eintracht, die nach vier Siegen in vier Spielen als einziges Team eine makellose Bilanz aufweist.
Ganz anders die Situation in Stuttgart, wo derzeit niemand vom Aufstieg redet. Das 1:2 gegen den 1. FC Heidenheim verhagelte den Schwaben gründlich die Laune. »Von der ersten bis zur letzten Minute sind wir verunsichert aufgetreten. Wir hatten unglaublich viele Ballverluste, die teilweise sogar ohne Druck entstanden sind«, kritisierte VfB-Trainer Jos Luhukay und forderte: »Einige Spieler bei uns müssen lernen, mit der Situation umzugehen, dass wir in den Spielen der Favorit sind.«
Erleichterung herrschte beim FC St. Pauli, der beim 2:1 gegen Arminia Bielefeld den ersten Saisonsieg feierte. Cenk Sahin traf in der 90. Minute und verwandelte das mit 29 546 Fans ausverkaufte Hamburger Millerntor in eine Jubel-Arena.

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