11. August 2017, 23:28 Uhr

Gladbach mit Glück und Kampf

11. August 2017, 23:28 Uhr
Jonas Hofmann ballt die Faust. Der 1:1-Torschütze zieht mit Borussia Mönchengladbach durch einen 2:1-Erfolg bei Rot-Weiß Essen in die nächste Runde ein. (Foto: dpa)

Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach haben gegen unterklassige Gegner nur mit viel Mühe die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Fußball-Bundesligist Leverkusen musste gegen Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC nach torlosen 90 Minuten in die Verlängerung und siegte 3:0. Gladbach drehte beim Viertligisten Rot-Weiss Essen einen 0:1-Rückstand spät und gewann 2:1 (0:1). Im Zweitliga-Duell zwischen Holstein Kiel und Eintracht Braunschweig setzten sich die Gastgeber 2:1 (0:0) durch. Dresden musste beim 3:2 (1:1) gegen den Regionalligisten TuS Koblenz eine turbulente Schlussphase überstehen.

Beim Leverkusener 3:0-Sieg in Karlsruhe drehten die Gäste erst in der Verlängerung richtig auf. Im ersten Pflichtspiel mit der Werkself von Trainer Heiko Herrlich sorgte Dominik Kohr per Kopf in der 93. Minute nach einer zuvor zähen Partie für das erlösende 1:0. Joel Pohjanpalo (99. Minute) und Leon Bailey (105.) legten weiter Treffer nach.

Mit viel Kampf und etwas Glück nahmen die Gladbacher ihre Auftakthürde beim 2:1 an der Essener Hafenstraße. Jonas Hofmann (79.) und Raffael (82.) erzielten die entscheidenden Tore für die Borussia. Benjamin Baier hatte Essen zuvor in Führung gebracht und in der 29. Minute für Riesenjubel und zwischenzeitliche Hoffnung auf eine Pokalsensation bei den Fans der Gastgeber gesorgt.

Im Duell der Zweitligisten setzte sich Kiel mit 2:1 gegen Braunschweig durch. Nachdem Ken Reichel in der ersten Spielhälfte noch die große Chance zum Braunschweiger 1:0 per Foulelfmeter vergeben hatte, schoss Christoffer Nyman die Eintracht kurz nach dem Seitenwechsel in Front (48.), Dominick Drexler (71.) glich per Foulelfmeter aus. Zuvor hatte der Braunschweiger Joseph Braffo die Rote Karte gesehen (70.). In Überzahl drehte Kiel das Spiel: Marvin Ducksch traf zum 2:1 (77.)

Vor dem Erreichen der zweiten Runde musste Dynamo Dresden beim 3:2 harte Arbeit leisten. Dejan Bozic (6.) brachte die Koblenzer, die ihr Heimspiel wegen Umbaumaßnahmen im eigenen Stadion im 430 Kilometer entfernten Zwickau austragen musste, früh in Führung. Erich Berko (11.) und Philip Heise (49.) drehten die Partie für den Zweitligisten. In den ereignisreichen Schlussminuten glich zunächst Dimitrios Popovits (80.) aus, ehe Aias Aosman (84.) Dresden erneut nach vorne schoss. Eine Minute später verhinderte Dynamo-Torwart Markus Schubert mit einem parierten Foulelfmeter von Andreas Glockner das 3:3.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Bayer Leverkusen
  • Borussia Mönchengladbach
  • Dieter Hecking
  • Dynamo Dresden
  • Eintracht Braunschweig
  • FC Bayern München
  • Heiko Herrlich
  • Holstein Kiel
  • Karlsruher SC
  • RWE AG
  • Raffael
  • Rot-Weiss Essen
  • TuS Koblenz
  • Uwe Neuhaus
  • DPA
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos