11. Januar 2018, 22:26 Uhr

Fußball

Liverpool ködert Keita, Hasenhüttl wimmelt ab

11. Januar 2018, 22:26 Uhr

Der FC Liverpool macht offenbar Ernst: Trainer Jürgen Klopp will RB Leipzigs Mittelfeldstar Naby Keita Medienberichten zufolge schon jetzt an die Anfield Road holen. Laut »Bild« sollen die »Reds« weitere 15 bis 20 Millionen bieten, um den Wechsel des 22 Jahre alten Nationalspielers aus Guinea vorzuziehen. Keitas Berater wollte zu den Berichten auf Anfrage am Donnerstag keinen Kommentar abgeben.

Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl dagegen hat bekräftigt, dass Keita Leipzig nicht vorzeitig Richtung Liverpool verlassen soll. »Der aktuelle Stand ist der, der sich eigentlich unverändert darstellt in der gesamten Saison: Dass es keinen Grund für uns gibt, Naby Keita vorher abzugeben«, sagte Hasenhüttl am Donnerstag bei der Pressekonferenz zum Rückrunden-Auftakt in der Bundesliga an diesem Samstag (18.30 Uhr) gegen den FC Schalke 04. »Er wird gegen Schalke spielen, und ich hoffe, dass er gut spielen wird«, sagte der 50 Jahre alte Österreicher mit Blick auf Keita. Keitas Aufgabe sei es, Fußball zu spielen, sagte Hasenhüttl. »Ich habe keine Sekunde einen Zweifel daran, dass er das am Samstag nicht machen wird«, betonte der RB-Coach.

Wie die »Bild« und auch der »Kicker« berichten, soll Keita dennoch vorzeitig in die Premier League kommen. Liverpool braucht Ersatz für Philippe Coutinho, der für mindestens 120 Millionen zum FC Barcelona gewechselt ist. Wie die »Bild« weiter schrieb, soll sich die Führungsetage der Leipziger nun doch mit einem Verkauf im Winter beschäftigen, obwohl RB den Verbleib in der Champions League verpasst hat und stattdessen im Achtelfinale der Europa League gegen den SSC Neapel antreten muss.

Ginge Keita, wäre dies der dritte Winter-Weggang nach Marvin Compper zu Celtic Glasgow und Federico Palacios zum 1. FC Nürnberg. Es wäre aber ein entscheidender, Compper und Palacios waren zuletzt nur noch Ersatzspieler. Keita bildet zusammen mit Nationalstürmer Timo Werner, Marcel Sabitzer und Emil Forsberg das offensive Herzstück der Mannschaft. In der Hinrunde aber fiel er nicht selten unangenehm auf. Platzverweise, dazu Ärger mit der Justiz für den Fan protziger Autos wegen angeblich gefälschter Führerscheine. Das passt nicht ins Image, das RB Leipzig als Verein in der Öffentlichkeit haben will.

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