15. September 2019, 23:08 Uhr

3. Liga Mitte

23:23 fühlt sich für Weber »wie ein Sieg« an

15. September 2019, 23:08 Uhr
OPK

Durch eine starke Schlussphase erkämpfte sich die HSG Wetzlar U23 am Samstag einen Punkt bei der favorisierten HSG Rodgau Nieder-Roden. In den letzten vier Minuten holte die Truppe von Thomas Weber einen Vier-Tore-Rückstand auf und entführte beim 23:23 (11:11) einen Zähler. Mit 5:3 Punkten aus den ersten vier Spielen in der 3. Handball-Liga Mitte stehen die Wetzlarer gut da.

Mit nur acht Feldspielern reisten die Mittelhessen zum Vorjahres-Dritten. Doch auch dezimiert schaffte es das Team in der Anfangsphase mitzuhalten. Erst nach 18 Minuten gelang den Rodgauern die erste Zwei-Tore-Führung (7:5) durch Benjamin von Stein. Bis zur Pause blieb das Spiel ausgeglichen, die Mannschaften gingen beim 11:11 in die Kabine. Zu allem Verletzungspech der Wetzlarer musste Trainer Weber im zweiten Durchgang auch noch auf Tim Lauer verzichten, der wegen Oberschenkelproblemen nicht mehr eingesetzt werden konnte.

»Allergrößten Respekt für das, was meine Jungs da abgeliefert haben. Mit so einem kleinen Kader nach Nieder-Roden zu reisen und trotzdem noch einen Punkt zu erkämpfen, ist überragend. Es hat sich wie ein Sieg angefühlt«, so Weber nach dem Match.

Tatsächlich sah es phasenweise auch nicht danach aus, als könnte seine Mannschaft etwas holen. Doch der Favorit verpasste es, den Sack zuzumachen. Dem 16:14 von Philippe Kohlstrung (35.) per Siebenmeter folgten ein technischer Fehler und ein verworfener Gegenstoß. Zudem war es erneut Anadin Suljakovic im Tor der Gäste, der einige Abschlüsse vereitelte.

Nach 50 Minuten erzielte Mittelmann Lukas Gümbel den Anschluss für Wetzlar (19:20). Innerhalb weniger Sekunden sahen dann zuerst Rodgaus von Stein, dann Wetzlars Malvin Werth die Rote Karte aufgrund der dritten Zeitstrafe. Die Schlussphase mussten die Gäste also ohne Wechselspieler absolvieren. Sechs Minuten später ging der Favorit mit vier Toren in Führung. Doch durch den starken Kampfgeist und einen gehaltenen Siebenmeter von Suljakovic (58.) schafften die Wetzlarer einen 4:0-Lauf und verdienten sich einen wichtigen Punkt.

HSG Rodgau Nieder-Roden: Rhein, Weiss; Henkel, Hoddersen (4), Hofferbert (4), Keller, Kohlstrung (5/2), Schopper (2), Schultheis, Sinnecker (2), Stenger (2), von der Au (1), von Stein (2), Wesp (1), Wunderlich

HSG Wetzlar U23: Suljakovic (2), Fischer; Gümbel (5), Lindenstruth, Weber (7), Bremond (3/2), Kunzendorf (4), Lauer, Werth (1), Kraft (1)

Im Stenogramm: Zuschauer: 320. - SR: Beck/Brauch. - Zeitstrafen: 10:8. - Disqualifikation: von Stein (51.), Werth (51.) - Siebenmeter: 2/3:2/4.

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