03. November 2019, 21:46 Uhr

Aufholjagd kommt zu spät

03. November 2019, 21:46 Uhr
RÜB

»Wenn du so eine schlechte erste Halbzeit spielst und viele Chancen im Angriff ungenutzt lässt, dann ist es fast unmöglich, in Kriftel zu gewinnen. Auch haben wir heute nicht unsere beste Abwehr gespielt, hatten auch zu viele technische Fehler im Aufbau und einige Verletzungen im Spiel zu beklagen. In der zweiten Halbzeit haben meine Spielerinnen aber Moral bewiesen und wir haben uns wieder heran gekämpft, in der entscheidenden Phase war dann auch noch etwas Pech dabei«, so Trainer Thomas Wallendorf nach Spielende.

Beide Teams starteten ebenbürtig, nach fünf gespielten Minuten war der Zwischenstand 3:2. Es zeigte sich im weiteren Spielverlauf aber immer wieder die Abschlussschwäche der Mittelhessinnen. Eine Vielzahl von Chancen konnten nicht genutzt werden und Kriftel konnte sich Tor um Tor absetzten. In der 17. Minute war der Rückstand beim Gastgeber-9:3 bereits auf sechs Tore angewachsen. Bis zur Halbzeit kämpfte sich der TVH aber zurück ins Spiel und konnte den Rückstand nahezu auf demselben Level halten. Mit 17:10 für Kriftel wurden die Seiten getauscht.

Was Hüttenberg in der zweiten Hälfte dann an Moral bewies, war aller Ehren wert. Es wurde gekämpft und versucht, das Unmögliche noch zu schaffen. Tor für Tor wurde aufgeholt und es keimte wieder ein Funke Hoffnung auf.

In der 38. Minute waren es nur noch vier Tore Rückstand (16:20). Ein paar Minuten später in der 46. Minute war die Sensation zum Greifen nahe, der Zwischenstand von 21:19 war auf der Anzeigentafel zu lesen. Leider konnten in dieser wichtigen Phase wieder einige Chancen nicht zum Torerfolg genutzt werden, Kriftel setzte sich abermals ab und sorgte somit für die Spielentscheidung. Beim 26:20 in der 53. Minute war die Hüttenberger Niederlage nicht mehr abzuwenden.

TuS Kriftel: Nickel; Janssen (1), Körber (1), Lorenz (10), Schultheis, Seeharsch(5), Göbel (2), Dollinger, Ljubic, Nitzke (4/2), Weißer, Giebe (1), Fröhlich (2), Leidner (3).

TV 05/07 Hüttenberg: Plutzas, Köhler; Engel (2/2), Seipp, Schneidern(1), Prüfer (2), Sutormin (2), Pauschert (1), Heidt (2), Emmelius (7), Fischer (1), Löffler (1), Andermann (5), Rühl (1).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Kerth/Knodt. - Siebenmeter: 2/2:3/2. - Zeitstrafen: 2:4 Minuten.

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