23. Januar 2020, 21:42 Uhr

Auswärts nicht chancenlos

23. Januar 2020, 21:42 Uhr
Nicolas Happel (5/HSG Pohlheim) und Torben Werner (HSG Wettenberg) müssen mit ihren Oberliga-Teams am Wochenende auswärts Farbe bekennen. FOTO: RAS

Mit der TSG Offenbach-Bürgel und der ESG Gensungen/Felsberg stehen sich am zweiten Rückrundenspieltag der Handball-Oberliga der Rangzweite und der aktuelle Tabellenführer gegenüber, eine Partie, deren Ausgang unter anderem bei der HSG Pohlheim auf Interesse stoßen wird. Allerdings haben die Pohlheimer ihrerseits eine harte Nuss zu knacken, die die ganze Aufmerksamkeit erfordert: Sie haben am Samstag bei der MSG Umstadt/Habitzheim anzutreten und damit bei einer Mannschaft aus dem Tabellenmittelfeld, der aber in ihrer eigenen Halle alles zugetraut werden darf. Die Südhessen sind aber nicht unverwundbar, wie unter anderem die SG Kleenheim/Langgöns bei ihrem Sieg Mitte November bewiesen hat. Die Kleenheimer selbst sind ebenfalls am Samstag bei der TSG Münster zu Gast, sicherlich keine unlösbare, aber ebenfalls eine knifflige Aufgabe. Gleiches gilt für die HSG Wettenberg, die am Sonntag beim Drittletzten HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim auflaufen wird. Bei dieser Spielgemeinschaft, deren Name eingedenk der Erfolge in vergangenen Jahrzehnten für erfolgreichen Handball steht, kann man auch ausrutschen, wie die HSG Pohlheim kurz vor Weihnachten erfahren musste.

MSG Umstadt/Habitzheim - HSG Pohlheim (Sa., 18 Uhr/Heinrich-Klein-Halle Groß-Umstadt): »Wir lassen uns nicht vom Ergebnis der Hinrunde blenden«, verspricht Jens Dapper. In der Vorrunde kamen die Pohlheimer zu einem 30:17-Erfolg über den ehemaligen Drittligisten und zeigten sich in dieser Partie von ihrer besten Seite. »Doch diesmal wird es ein komplett anderes Spiel«, weiß der Pohlheimer Coach, erinnert aber auch daran, dass seine HSG in den letzten beiden Spielen als Sieger die Heinrich-Klein-Halle in Groß-Umstadt verlassen hat. »Wir haben gegen die gute 3:2:1-Deckung der Groß-Umstädter gute Lösungen gefunden«, erklärt der Pohlheimer Coach. Möglich ist aber auch, dass die Gastgeber diesmal eine andere Deckungsvariante wählen. »Wir rechnen mit beiden Systemen«, verrät Dapper, der ein Ziel für seine Mannschaft ausgibt. »Wir wollen so lange wie möglich oben mitspielen.« Da wäre ein Sieg natürlich hilfreich.

TSG Münster - HSG Kleenheim/Langgöns (Sa., 19 Uhr/Sporthalle der Eichendorffschule): Der Kleenheimer Trainer Matthias Wendlandt weiß, auf was auf ihn und seine Mannschaft zu kommt: »Münster ist eine körperlich starke Mannschaft und dazu noch sehr heimstark. Die TSG ist sehr erfahren und hat vor Saisonbeginn drei Spieler von der SG Bruchköbel bekommen.« Von diesen war zuletzt allerdings nur Max Panther im Einsatz. Dagegen gelang den beiden Nachwuchskräften Sven Müller (Tor) und Stefan Mollath am vergangenen Samstag ein vielversprechendes Debüt im Münsterer Trikot, mit deren Einsatz TSG-Trainer Daniel Wernig sicherlich zufrieden sein konnte. »Bei uns sind einige Spieler krank«, berichtet Wendlandt, »sodass am letzten Wochenende Micha Wiener, Max Leger und Joshua Planer nicht spielen konnten. Nico Scheibel ist nun auch noch krank geworden.«

Dem Kleenheimer Trainer bleibt die Hoffnung, dass »ein paar Spieler wieder fit werden, weil das unser kompletter Mittelblock ist«. Bleibt es bei den Ausfällen, dann wird der Gang nach Kelkheim noch schwerer als ohnehin schon.

HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim - HSG Wettenberg (So., 17 Uhr/Sport- und Kulturhalle Wiesbaden-Breckenheim): »Ein Punkt gegen den Tabellenzweiten TSG Offenbach-Bürgel und die Leistung über weite Strecken des Spiels geben uns Selbstvertrauen«, blickt Wettenbergs Trainer Axel Spandau zurück auf die Partie am vergangenen Wochenende gegen die Offenbacher, in der die Wettenberger mit einem 26:26 zufrieden sein mussten. 100 Sekunden vor Schluss hatten die Gastgeber noch mit 26:23 geführt, konnten diesen Vorsprung nach zwei Zeitstrafen aber nicht ins Ziel retten. Laut Spandau haben die Wettenberger ihr Augenmerk vor allem auf die Brüder Timo und Yannick Mrowietz sowie die Außen Timo Treber und David Buckel zu richten. Der Wettenberger Trainer fordert außerdem taktische Disziplin und ein gutes Rückzugsverhalten. In Breckenheim wird Axel Spandau erneut auf Yannick Dellner und Luca Weber (beide verletzt bzw. krank) verzichten müssen. Der Auftritt gegen Bürgel sollte die Mannschaft dennoch beflügeln, damit sie sich mit einem Sieg weiter von den Abstiegsplätzen entfernen kann.

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