Lokalsport

Der Rückraum schwächelt

Mit der 22:27 (8:10)-Niederlage beim TV Gelnhausen hat die U19 des TV 05/07 Hüttenberg einen herben Dämpfer im Hinblick auf die nächste Saison einstecken müssen. Die eigenen Fehler im tabellarischen Nachbarschaftsduell füllen das Aufgabenheft für die nächsten zwei Wochen, in denen man sich auf die Partie gegen den HC Erlangen vorbereiten wird.
17. März 2019, 21:33 Uhr
Daniela Pieth

Mit der 22:27 (8:10)-Niederlage beim TV Gelnhausen hat die U19 des TV 05/07 Hüttenberg einen herben Dämpfer im Hinblick auf die nächste Saison einstecken müssen. Die eigenen Fehler im tabellarischen Nachbarschaftsduell füllen das Aufgabenheft für die nächsten zwei Wochen, in denen man sich auf die Partie gegen den HC Erlangen vorbereiten wird.

»Man kann das Spiel unterteilen in eine Startphase mit 2:7 und eine weitere Phase, den Rest des Spiels, mit einem Unentschieden«, erklärte TVH-Trainer Arno Jung. Seine Mannschaft habe es über das ganze Spiel gesehen nicht geschafft, auf den Rückraumpositionen, mit Ausnahme von Merlin Fuß, Torgefährlichkeit zu erzeugen, oder erfolgreich abzuschließen. »Wir haben schon einige Situationen gehabt, wo wir klare Wurfgelegenheiten hatten, das haben die Rückraumspieler erarbeitet«, so Jung. Diese Gelegenheiten ergaben sich vorwiegend am Kreis und auf Außen, wo die Hüttenberger aber eine relativ hohe Fehlwurfquote aufwiesen. So stand es nach 16 Minuten 2:7.

Bis dahin hatte allein Till Uth mit erarbeiteten Siebenmetern für nennenswerte Torgefahr gesorgt, der Rest der Offensive blieb blass. In der Abwehr agierte der TVH nur halbherzig, ließ die gegnerischen Angreifer, die keine überragenden Fähigkeiten im Eins-gegen-Eins hatten, zu oft anlaufen. »Wir haben sie nicht früh genug gestört, und wenn wir dran waren, war das nicht energisch genug. Deswegen konnten die sich immer wieder durchsetzen«, bemängelte Jung.

In der zweiten Halbzeit ergaben sich für die Hüttenberger immer wieder Möglichkeiten, auf Schlagdistanz zu kommen, aber das Unentschieden wollte nicht gelingen. Gegen Ende der Partie begünstigte beim 19:21 die Einsicht, die Begegnung nicht mehr drehen zu können, ein Tief im Spiel des TVH, das es Gelnhausen ermöglichte, wieder auf fünf Tore davonzuziehen.

Zumindest ein Ziel wurde erreicht: Aus dem direkten Vergleich wollte Hüttenberg positiv herausgehen, was aufgrund der mehr erzielten Auswärtstore gelungen ist. »Das ist nur ein relativer Trost, kein absoluter«, meinte Jung. Er wird mit seiner Mannschaft am Rückraumspiel arbeiten müssen. »In den verbleibenden zwei Heimspielen gegen Großwallstadt und Erlangen werden wir versuchen, vier Punkte zu holen und bis zum Ende um die direkte Qualifikation zur nächsten Bundesligasaison kämpfen.«

TV Gelnhausen: Schrimpf, Bechert; Marquardt (11/7), Georgi, Reinhardt (1), Hilb, Wörner (6), Meyer, Wagner, Müller (2), Schmeel (2), Wolff (1), Borth (4), Anhäuser.

TV 05/07 Hüttenberg: Böhne, Naß; Uth (3), Schwarz, Kirschner (1), Bährens (1), Lins, Krauhausen (1), Fuß (9/4), Roth, Theiss, Kiethe (4), Hantl, Rüpprich (3/2).

Im Stenogramm: SR: Hempel/Tralles (Gera). – Zu.: 50. – Zeitstrafen: 8:8 Min. – Siebenmeter: 7/7:8/6.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/sport/lokalsport-gaz/Lokalsport-Der-Rueckraum-schwaechelt;art1434,565844

© Giessener Allgemeine Zeitung 2016. Alle Rechte vorbehalten. Wiederverwertung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung