23. Juli 2018, 21:52 Uhr

SG Kinzenbach

Dönges hat gute Mischung aus Jung und Alt

Oli Dönges hat die SG Kinzenbach in der Vorsaison auf einem Abstiegsplatz übernommen und zum Klassenerhalt geführt. Vor der neuen Verbandsliga-Spielzeit stand bei der SGK ein Umbruch.
23. Juli 2018, 21:52 Uhr

Die SG Kinzenbach geht mit Oliver Dönges (Foto oben) als Trainer und Achim Mohr als Sportlicher Leiter in die Verbandsliga-Saison – ein erfahrenes Duo. Diese Zeitung sprach mit dem SGK-Coach über die Schwerpunkte seiner Vorbereitung und die Möglichkeiten, die sich durch die neue Kaderzusammenstellung ergeben.

Herr Dönges, wie lautet Ihre persönliche Bilanz der bisherigen Arbeit in Kinzenbach?

Oliver Dönges: Ich kann von meiner Arbeit in Kinzenbach ein positives Fazit ziehen. Die Jungs haben alle sehr gut mitgezogen und damit die Grundlage gelegt, dass wir am Ende souverän die Klasse gehalten haben. Wir konnten auch gegen die Spitzenteams aus Eddersheim und Fernwald bestehen und können nun darauf aufbauen.

Wo lagen Ihre Schwerpunkte in der Vorbereitung auf die neue Saison?

Dönges: Die Fitness ist im Fußball das A und O. Wenn du hier keine Grundlagen gelegt hast, fehlt dir die Konzentration im Passspiel, und die Ballverluste häufen sich. Zudem kassieren Teams mit Defiziten in diesem Bereich oft späte Gegentore. Für die neue Saison wollen wir nach Ballgewinnen schneller nach vorne spielen. In der Vergangenheit hat dies zu lange gedauert, sodass ein Schwerpunkt auf dem Umschaltspiel lag.

Mit Keeper Jannik Zörb, dem langjährigen Spielführer Steffen Spottka, dem torgefährlichen Marvin Helm sowie Patrick Werner, Ufuk Ersentürk und Fernando Franco Alas haben sechs Stammkräfte die SG verlassen. Wie konnte der Verlust dieser Spieler aufgefangen werden?

Dönges: Wir haben mit unseren Zugängen eine gute Mischung aus Jung und Alt gefunden. Die Qualität insgesamt hat zugenommen. So werden Max-Peter Mohr und Mustafa Yaman ihre Erfahrungen einbringen. Auch Niklas Leidich macht einen guten Eindruck. Die jungen Spieler präsentieren sich unbekümmert. Insgesamt habe ich einen sehr guten Eindruck von unsere Neuen, die uns sicher einen großen Schritt weiterbringen.

Mit welcher taktischen Ausrichtung werden Sie die ersten Spiele angehen und was trauen Sie Ihrer Truppe in der Saison zu?

Dönges: Ein starres System wird es bei uns nicht geben, damit wir nicht so leicht auszurechnen sein werden. Natürlich muss man immer auch ein Stück nach dem Gegner schauen. Wir haben kein leichtes Auftaktprogramm und mit dem Topfavoriten FSV Fernwald gleich einen Brocken vor der Brust. Unser Ziel ist es, so schnell wie möglich zu punkten, um uns aus dem Abstiegskampf herauszuhalten. Ich halte einen gesicherten Mittelfeldplatz für realistisch.

Wie schätzen Sie die Stärke der Liga ein und welche Mannschaften gilt es, beim Kampf um den Klassenerhalt besonders im Auge zu halten?

Dönges: Die Liga ist sehr ausgeglichen. Wir sind in der Lage, an einem guten Tag jeden Gegner in dieser Liga zu schlagen. Es werden sich wieder die üblichen Verdächtigen im unteren Drittel einreihen, wobei ich glaube, dass es der FC Dorndorf schwer haben wird, die Klasse zu halten.

Mit Achim Mohr steht Ihnen nun ein Sportlicher Leiter zur Seite, und auch im Umfeld hat sich einiges getan…

Dönges: Achim war mir durch seine guten Kontakte eine große Hilfe bei der Kaderplanung. Er hat sehr viel Ahnung vom Fußball und hilft mir durch seine Gespräche mit den Spielern. Mit Michael Jung und Jürgen Lisowski stehen uns zwei Betreuer zur Verfügung, die einen guten Draht zur Truppe haben. Wir wollen Grüppchenbildungen vermeiden und als Gemeinschaft auftreten.

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