21. Oktober 2018, 21:33 Uhr

FC Bayern bleibt in der Spur

21. Oktober 2018, 21:33 Uhr
Seine Klasse zeigt Münchens Derrick Williams (r.) auch beim Sieg gegen Bonn. Hier erzielt der Ex-NBA-Profi gegen Bojan Subotic zwei seiner 20 Punkte. (Foto: dpa)

Titelverteidiger FC Bayern München bleibt in der Basketball-Bundesliga das Maß der Dinge. Im Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Telekom Baskets Bonn setzte sich der Double-Gewinner am Sonntagabend mit 102:91 (50:39) durch und verteidigte den ersten Platz souverän. Die Mannschaft von Trainer Dejan Radonjic feierte im vierten Spiel den vierten Sieg, während Bonn erstmals verlor.

Am Ende einer anstrengenden Woche waren der langjährige NBA-Profi Derrick Williams (20 Punkte) bei seinem ersten BBL-Einsatz und Vladimir Lucic (20) die besten Werfer der Gastgeber. Bonn hielt gerade zu Beginn sehr gut mit, kämpfte sich auch in der zweiten Halbzeit noch einmal heran und stellte in Charles Jackson (22) den Topscorer. »Unsere Verteidigung war nicht so gut, wir haben viele einfach Punkte abgegeben. Allgemein haben wir aber gut gespielt«, sagte Williams nach seinem dritten Spiel für München. Am Ende setzte sich das individuell deutlich stärker besetzte Team der Bayern verdient durch. Erst am Donnerstag hatte der deutsche Meister in der Euroleague knapp gegen den FC Barcelona verloren, zwei Tage zuvor gab es in der Königsklasse einen überraschenden Erfolg gegen das griechische Spitzenteam Panathinaikos Athen.

Ex-Serienmeister Brose Bamberg siegte bei den Eisbären Bremerhaven 93:88 (42:37) und schaffte nach langem Kampf im dritten Spiel den dritten Sieg. Für die Franken von Trainer Ainars Bagatskis punkteten Tyrese Rice (19) und Augustine Rubit (16) am sichersten. Die bis zum Ende auf Augenhöhe agierenden Eisbären hatten in Chris Warren (26) allerdings den auffälligsten Akteur in ihren Reihen. »Die Einstellung passt, auch wenn offensiv und defensiv noch zu viele Fehler passieren. Jeder kämpft, gibt Gas und reißt sich den Allerwertesten auf«, sagte Bambergs Nationalspieler Elias Harris.

Vizemeister ALBA Berlin siegte angeführt vom Isländer Martin Hermannsson (17 Punkte) am Samstag 92:74 bei ratiopharm Ulm. »Wir sind sehr zufrieden. Denn diese Auswärtssiege zu Beginn einer Saison bringen uns sehr viel Selbstvertrauen«, sagte Sportdirektor Himar Ojeda. Genau wie München, Berlin und Bamberg sind auch die EWE Baskets Oldenburg weiter ungeschlagen und setzten sich bei den MHP Riesen Ludwigsburg souverän 85:67 durch. Die Bayern haben bereits ein Spiel mehr absolviert als das Verfolgertrio. Bereits am Freitag hatten sich die Gießen 46ers mit 85:81 in Würzburg durchgesetzt und liegen mit 6:2 Punkten auf Rang sechs der Tabelle.

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