08. November 2019, 22:52 Uhr

Gleich zwei Topspiele in der A-Liga

08. November 2019, 22:52 Uhr
Maß nehmen will Fabrice Römer am Sonntag, wenn er mit seiner FSG Lumda/Geilshausen im Spitzenspiel der Kreisliga A Alsfeld/Gießen auf die SG Reiskirchen/Bersrod/Saasen trifft. (Foto: Vogler)

Der Spielplan will es, dass am Wochenende in der Fußball-Kreisliga A Gießen und der Kreisliga A Alsfeld/Gießen gleich zwei Topspiele anstehen. In der Kreisliga A Gießen trifft am Sonntag der Rangdritte FSG Bessingen/Ettingshausen/Langsdorf (30 Punkte) auf den Tabellenzweiten FSG Biebertal (35 Zähler). Allerdings hat die FSG Bessingen/Ettingshausen/Langsdorf zwei Spiele weniger bestritten. Leicht favorisiert scheint die FSG Biebertal mit Trainer Andre Weinecker zu sein, zuletzt gewann man mit 2:0 gegen den FC Turabdin/Babylon II. Dagegen musste sich Bessingen/Ettingshausen/Langsdorf mit 1:3 bei der SG Utphe/Trais-Horloff geschlagen geben. Für Biebertal ist die Begegnung in Ober-Bessingen gleichzeitig auch die Generalprobe für das eine Woche später stattfindende nächste Topspiel beim punktgleichen Ligaprimus SG Birklar. Der übrigens erwartet die SG Utphe/Trais-Horloff/Inheiden und sollte nach deren 3:1-Coup gegen die FSG Bessingen/Ettingshausen/Langsdorf gewarnt sein.

In der Kreisliga A Alsfeld/Gießen könnte der letzte Spieltag der Hinrunde über die Herbstmeisterschaft entscheiden. Denn im Spitzenspiel zwischen der FSG Lumda/Geilshausen und der SG Reiskirchen/Bersrod/Saasen trifft der Tabellenführer auf den Zweitplatzierten. Der Gastgeber hat mit drei Punkten und einem weniger ausgetragenen Spiel die Nase vorn. Doch die Dreierspielgemeinschaft reist mit Topform nach Geilshausen und hofft auf einen Auswärtssieg. Die zuletzt gezeigten Auftritte der Elf von Trainer Oliver Bopp lassen darauf schließen, dass das möglich ist. Denn neben den positiven Ergebnissen zeigte sich die SG auch spielerisch auf hohem Niveau, was aber nicht zwangsläufig Erfolg garantierte. Denn schon zweimal musste sich das offensivstarke Team zu Hause geschlagen geben. Doch belastet hat das die Mannschaft nicht. So wurde am vergangenen Sonntag die SG Rüddingshausen/Londorf mit 3:1 in die Schranken gewiesen, bis dahin immerhin Tabellendritter der Liga. Andererseits spielt die FSG Lumda/Geilshausen bislang eine nahezu fehlerlose Runde, musste beim gerechten Remis gegen die FSG Kirtorf nur ein einziges Mal Punkte lassen und ist das einzig ungeschlagene Team im Klassement. Zudem stimmt die Balance zwischen Offensiv- und Defensivspiel. Außerdem verteilen sich die 45 bislang erzielten Tore auf acht Spieler, so dass es für den Gegner schwer ist, sich auf deren Spielweise einzustellen. Bleibt zu hoffen, dass beide Partien mit einer hohen Zuschauerzahl auch den entsprechenden Rahmen erfahren.



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