22. Dezember 2019, 21:18 Uhr

Gümbel hält Sieg fest

22. Dezember 2019, 21:18 Uhr
OPK
Starke Leistung: Florian Gümbel sichert der HSG Wetzlar U23 den 24:23-Sieg über den Aufstiegsaspiranten SG Leutershausen, zu dem der Torhüter auch einen Treffer beisteuert. FOTO: RAS

Auch das letzte Spiel des Jahres gewann die HSG Wetzlar U23 gegen einen der Titelkandidaten der 3. Handball-Liga Mitte. Am Samstagabend empfing das Team von Trainer Thomas Weber die SG Leutershausen und stellte einmal mehr ihre Heimstärke unter Beweis. In einer durchgehend spannenden und umkämpften Partie setzten sich die Mittelhessen am Ende mit 24:23 (14:11) durch und bejubelten den vierten Heimsieg in Folge.

Die Leutershausener Mannschaft von Trainer Frank Schmitt, als Tabellenzweiter angereist, verlor durch die Siege von Großwallstadt und Nieder-Roden wichtige Punkte im Titelrennen. Die »Roten Teufel von der Bergstraße«, wie sich die SG nennt, hatten der offensiven Wetzlarer Abwehr trotz Überzahlspiels wenig entgegenzusetzen und scheiterten oftmals am stark aufgelegten Florian Gümbel im Tor.

Fast über die gesamte Spielzeit agierte der Gast im Angriff ohne Torhüter und mit siebtem Feldspieler, musste aber schon in der Anfangsphase dadurch einige einfache Gegentore hinnehmen. »Dass sie sieben gegen sechs spielen, ist bekannt. Wir haben uns im Training intensiv darauf eingestellt. Schön, wenn ein Plan aufgeht«, sagte Weber nach der Partie. Drei der ersten vier HSG-Treffer fielen in das leere Gästetor, einen davon erzielte Torwart Gümbel. Ole Klimpke, Rückraumspieler aus der U19-Mannschaft, gelangen die anderen beiden Treffer, dazu kam ein weiteres Tor per Schlagwurf zum Start in das Match. Somit legte der Gastgeber schnell eine 4:1-Führung vor (7.).

Schmitt hielt weiter am »empty Goal« fest, sah sich aber nach dem 4:7-Rückstand durch Linksaußen Fabian Kraft per Gegenstoß zu einer Auszeit gezwungen (14.). Bis zum Halbzeitpfiff blieb der Drei-Tore-Vorsprung des Heimteams bestehen (14:11). Den besseren Start in den zweiten Durchgang erwischten die Gäste. Eine konzentriertere Angriffsleistung führte zu einigen Abschlüssen, zudem ließen die Kräfte der HSG-Abwehr phasenweise nach. Durch eine Zeitstrafe gegen Kapitän Marvin Lindenstruth mussten die Grün-Weißen kurzfristig defensiv decken, was Leutershausens Maximilian Rolka zu einem schnellen Doppelpack nutzte und seine Mannschaft zum ersten Mal in Führung brachte (17:16, 40.). Gianluca Pauli erhöhte fünf Minuten später sogar auf 20:18.

Nach dem 19:20-Anschlusstreffer von Wetzlars Jan Waldgenbach kam dann die entscheidende Phase. Drei technische Fehler in Folge der Leutershausener nutzte die HSG für drei Würfe ins leere Tor und war zwölf Minuten vor Schluss ihrerseits wieder mit zwei Toren in Front. Mittelmann Lukas Gümbel war es dann, der vier Minuten vor Schluss zum 24:22 traf. Den Anschluss erzielte Leutershausens Rückraumspieler Hendrik Wagner mit seinem vierten Treffer und mit noch über zwei Minuten Restzeit auf der Uhr. Die letzten beiden Angriffe der Gastgeber endeten mit technischen Fehlern, wodurch der Favorit zur letzten Chance auf den Ausgleich kam. Es gelang der entscheidende Pass an den Kreis, Philipp Bernhardt versagten dann aber die Nerven. Florian Gümbel parierte den letzten Wurf des Kreisläufers und wurde so zum Wetzlarer Held des Abends.

HSG Wetzlar U23: Florian Gümbel (1), Scholz; Lukas Gümbel (5), Steinmüller, Lindenstruth (2), Bremond (1), Lauer (2), Werth, Kraft (4), Waldgenbach (5), Klimpke (4), Okpara, Geffert, Müller, Frenko.

SG Leutershausen: Hübe, Doeding; Schreiber, Bernhardt, Schwarz, Rolka (6), Stippel, Ruß (1), Cirac (1), Schmitt (7), Wagner (4), Seganfreddo, Mantek, Gerdon (1), Pauli (3/1).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Czommer/Marin. - Zuschauer: 520. - Zeitstrafen: 4:4 Minuten - Siebenmeter: 0:2/1.

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