16. Januar 2020, 17:33 Uhr

Hohe Hürde für HSG Wettenberg

16. Januar 2020, 17:33 Uhr
Die Wettenberger Sascha (l.) und Niclas Puhl (7) bekommen es mit Offenbach-Bürgel zu tun, die HSG Pohlheim um Lukas Happel mit der TSG Münster. FOTO: RAS

Auf ein Neues. Rückrunden-Auftakt in der Handball-Oberliga. Am ersten Spieltag des neuen Jahres genießen die drei Mannschaften aus dem Landkreis Gießen Heimrecht. Für die Handball-Freunde in Wettenberg, Pohlheim und den Langgönser Ortsteilen eine gute Gelegenheit, die jeweils eigene Mannschaft nach der vierwöchigen Pause unter die Lupe zu nehmen.

Die Aufgaben sind durchwachsen. So erwartet die HSG Pohlheim am Samstag die TSG Münster, die zum Saisonstart in eigener Halle gegen den Gast aus dem Kreis Gießen eine knappe 21:22-Niederlage bezog. Den Tabellenzweiten TSG Offenbach-Bürgel hat zur gleichen Zeit die HSG Wettenberg zu Gast. Das Vorrundenspiel gewann der Vizemeister knapp mit 28:27; ein Hinweis, dass auch diese Mannschaft nicht unschlagbar ist.

Mit der SG Rot-Weiß Babenhausen hat es am Sonntag die HSG Kleenheim/Langgöns zu tun. In Babenhausen gewannen die Kleenheimer zum Vorrundenauftakt mit 26:25. Das kann als Hinweis angesehen werden, dass die Partie am Sonntag für die Kleenheimer kein Selbstläufer wird, auch wenn Babenhausen auf dem vorletzten Platz zu finden ist und beim letzten Auftritt in Mittelhessen (20:38 bei der HSG Pohlheim) arg gerupft wurde.

HSG Pohlheim - TSG Münster (Sa., 20 Uhr/Sporthalle Holzheim): Logisch: »Unser Ziel ist es, die Heimspiele zu gewinnen, um den Anspruch auf einen Platz in der Spitzengruppe zu wahren«, stellte Jens Dapper, Trainer des Tabellenvierten, fest. Mit einem klaren 38:20 über Babenhausen hatte sich die Pohlheimer Mannschaft in die Weihnachtspause verabschiedet, doch zuvor in Breckenheim eine klare Niederlage einstecken müssen. Den Sieg wertet Dapper als Trotzreaktion auf die vorangegangene Pleite.

Im ersten Punktspiel des neuen Jahres muss Dapper nach wie vor auf Johannes Träger und Felix Erdmann, die sich vor dem Saisonstart einen Kreuzbandriss zugezogen hatten, sowie auf den ehemaligen Hüttenberger Jan Linck verzichten. Darüberhinaus hat Lukas Happel seine Sperre noch nicht verbüßt. Dapper hofft, dass keine weiteren Ausfälle hinzukommen. Die TSG hat vor Saisonbeginn zwar eine Reihe von Spielern abgegeben, sich aber auch recht gut verstärkt, unter anderem mit drei Akteuren des ehemaligen Drittligisten SG Bruchköbel. Von daher ist der achte Tabellenplatz der TSG für Jens Dapper keine Überraschung. Wie stark die Mannschaft aus Kelkheim tatsächlich ist, können die Zuschauer am Samstagabend feststellen.

HSG Wettenberg - TSG Offenbach-Bürgel (Sa., 20 Uhr/Großsporthalle Launsbach): Beim Silvesterturnier der TG Friedberg, das am vergangenen Wochenende beendet wurde, kamen sich die beiden Mannschaften nah, ohne miteinander die Klingen zu kreuzen. Die Wettenberger, die sich seit dem 2. Januar auf die Rückrunde vorbereiten, gewannen den Wettbewerb durch ein 22:18 im Finale über den TV Gelnhausen II; Bürgel belegte Platz drei.

»Wir haben dort ordentliche Spiele abgeliefert«, berichtet HSG-Trainer Axel Spandau. »Man hat sich intensiv beobachtet«, schildert Spandau das Verhältnis der Teams bei diesem Turnier. »Unser Ziel ist, in der Rückrunde deutlich besser abzuschneiden als in der Hinserie«, erklärt Spandau, der in der Partie gegen den Tabellenzweiten auf Luca Weber (krank) verzichten muss.

Das Ziel für Samstag: »Wir wollen dem Tabellenzweiten Paroli bieten«, wünscht sich der HSG-Coach, der nicht ohne Respekt von den Offenbachern spricht und dabei fünf Akteure heraushebt: »Nils Lenort und die beiden Linkshänder Timo Cohen und Markus Wagenknecht sind die Haupttorschützen. Zudem verfügt Offenbach mit Silahan Gezer und Marvin Hoppenstädt über ein hervorragendes Torhüterduo.«

HSG Kleenheim/Langgöns - Rot-Weiß Babenhausen (So., 17 Uhr/Weidigsporthalle Oberkleen): Matthias Wendlandt lässt sich vom Gastspiel der Rot-Weißen am 21. Dezember letzten Jahres in Holzheim nicht blenden. »Babenhausen ist eine kämpferisch sehr starke Mannschaft, was wir im Spiel der Hinrunde erfahren mussten, als wir bis zum Schluss gezittert haben. Sie hatten ein paar Verletzte, aber ich denke, die werden wieder kuriert sein.« Der Kleenheimer Coach nennt eine der Stärken der Südhessen: »Sie spielen oft eine starke zweite Welle.« Allerdings blieb die Ausbeute der Babenhausener bislang relativ gering. Bei 6:20 Punkten stehen die Rot-Weißen auf dem vorletzten Platz. In der Fremde war Babenhausen erst einmal erfolgreich (29:22-Sieg bei Schlusslicht TSV Vellmar). Die HSG Kleenheim/Langgöns wird also als Favorit in die Partie gehen. »Bei uns sind fast alle Spieler wieder fit«, meldet der Coach, macht aber zwei Anmerkungen: »Bei David Straßheim müssen wir abwarten, ob er schon spielen kann. Und Max Leger ist angeschlagen.« Die Aufstellung ist also mit zwei Fragezeichen versehen.

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