06. Dezember 2018, 22:20 Uhr

Hoher Favorit

06. Dezember 2018, 22:20 Uhr
Trainer Michael Gilbert ist mit seiner HSG Lumdatal in der Handball-Landesliga der Frauen noch verlustpunktfrei. (Foto: hf)

 

Fünf Begegnungen – die TSG Leihgestern spielt kommenden Dienstag beim TV Idstein) – sieht der 10. Spieltag der Handball-Landesliga Mitte der Frauen am Wochenende vor. Dabei kommt es am Samstag zum Derby zwischen dem Letzten HSG Dutenhofen/Münchholzhausen (3:11 Punkte) und dem souveränen Tabellenführer HSG Lumdatal (18:0).

HSG Kleenheim-Langgöns – HSG Eibelshausen/Ewersbach (Sa., 15.30 Uhr, Weidig-Sporthalle Oberkleen): Für Kleenheims Trainer Tim Straßheim »ist es nur eine Momentaufnahme, dass wir auf Rang sieben vorgerückt sind, einige Mannschaften haben noch Nachholspiele«. Nach dieser Partie müssen die Kleenheimerinnen noch zur TSG Leihgestern. »Wir versuchen aus dem Programm bis zum Ende des Jahres zwei Punkte zu holen, was natürlich eine Herkulesaufgabe ist. Wenn wir Chancen haben, dann zu Hause gegen Eibelshausen«, verdeutlicht der Kleenheimer Trainer.

Mit Sara Nikolovska und der ehemaligen Ober-Eschbacherin Sladana Ivetic haben die Dietzhölztalerinnen allerdings zwei überragende Kräfte, »die gilt es, in den Griff zu bekommen«. Und dann ist da auch noch »Trainerfuchs« Gennadij Chalepo beim Gast auf der Bank. Die Mannschaft hat unterschiedliche Ergebnisse abgeliefert, in Anspach völlig überraschend verloren, dann Idstein klar be-siegt.

Bei den Gastgeberinnen ist die neunfache Torschützin von Oberursel, Julia Grygar (privat verhindert), nicht dabei. »Julia Grygar ist schwer zu ersetzen«, erläutert Straßheim. Mit Elena Schuch und Nele Barnusch stehen zwei junge Spielerinnen aus der ersten Mannschaft wieder im Kader. Zu den weiteren Ausfällen gehört auch Kreisläuferin Lisa Ulm. »Wahrscheinlich werden wir am Kreis improvisieren müssen«, sagt Straßheim.

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen – HSG Lumdatal (Sa., 19 Uhr, Sporthalle Münchholzhausen): »Lumdatal ist eine wirklich gute Mannschaft mit einer sehr stabilen 6:0-Abwehr. Sie verteidigen sehr gut, machen wenige Fehler und spielen einen schnellen Gegenstoß. Ludmatal hat eine starke Torfrau, zuweilen spielen sie auch eine 5:1-Deckung«, charakterisiert Dutenhofens Trainer Sebastian Roth den Tabellenführer vor dem Derby. Hauptaufgabe für die Grün-Weißen wird es sein, »Lumdatal unter Druck zu setzen« (Roth).

Die Gastgeberinnen haben personell immer noch große Sorgen. »Wir hatten nur sieben Feldspielerinnen im Training«, berichtet Roth. Angeschlagen sind u. a. Lisa Naumann oder auch Corinna Hahn. »Wir müssen versuchen, die eigenen Fehler wegzulassen und mit voller Konzentration zu Werke gehen«, fordert Sebastian Roth, der hofft, »dass wir cleverer mit dem Ball umgehen und eine stabile Deckung stellen. Lumdatal ist aber Favorit.«

Lumdatals Trainer Michael Gilbert hat die Wetzlarerinnen beim guten Heimauftritt gegen Leihgestern unter die Lupe nehmen können und kommt zu der Erkenntnis: »Dutenhofen ist besser als sein Tabellenplatz«. Lumdatal hat zuletzt Griedel nach einem holprigen Start mit 30:18 abgefertigt und sich den Respekt der Konkurrenten eingeholt. »Wir sind Tabellenführer und wollen es auch bleiben; wenn wir unser Ding durchziehen, haben wir gute Chancen, zu gewinnen«, sieht Gilbert die Lage. Gegen Griedel »haben wir dann bombenfest in der Abwehr gestanden«, hofft der Trainer des Tabellenführers auch weiterhin auf seine Defensive. Lumdatal bleibt auf jeden Fall Tabellenführer, egal wie die Begegnung in Münchholzhausen endet, denn Eibelshausen und Leihgestern haben jeweils vier Punkte Rück-stand. (vk)

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