19. Dezember 2019, 22:06 Uhr

Klassenprimus stellt sich in Launsbach vor

19. Dezember 2019, 22:06 Uhr
Mit der ESG Gensungen/Felsberg kommt der Spitzenreiter zur HSG Wettenberg. Tom Warnke und seine Teamkollegen wollen Paroli bieten. FOTO: RAS

Vorrundenausklang in der Handball-Oberliga. Am letzten Wochenende vor Weihnachten steht noch mal ein kompletter Spieltag an, ehe die Mannschaften in die vierwöchige Winterpause geschickt werden. Weiter geht es am 18. Januar 2020, an dem die drei heimischen Teams - wie auch am bevorstehenden Wochenende - allesamt Heimrecht genießen. An den letzten beiden Spieltagen setzte es allenfalls durchwachsene Resultate für die Mannschaften aus Gießen und Umgebung. Das gilt auch für die bislang so erfolgreiche HSG Pohlheim, die nach der deutlichen Niederlage in Breckenheim nun gegen den Vorletzten Rot-Weiß Babenhausen Wiedergutmachung leisten möchte. Recht achtbar zog sich noch die HSG Wettenberg in Bruchköbel aus der Affäre, bezog aber dennoch eine knappe Niederlage. Nun ist Spitzenreiter ESG Gensungen/Felsberg in Launsbach zu Gast, noch einmal eine schwere Prüfung für die HSG. Immerhin mit einem Teilerfolg kehrte die HSG Kleenheim/Langgöns am vergangenen Wochenende aus Offenbach-Bürgel zurück und hat nun im Heimspiel gegen die HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim die Chance, weiteren Boden gutzumachen. Allerdings können die Gäste angesichts des klaren Sieges über Pohlheim selbstbewusst nach Oberkleen fahren.

HSG Wettenberg - ESG Gensungen/Felsberg (Sa., 20 Uhr, Großsporthalle Launsbach): »Wir wollen uns mit dem Tabellenführer messen«, fordert Wettenbergs Trainer Axel Spandau, der in der ESG Gensungen/Felsberg »eine gewachsene Mannschaft« sieht, die »physisch sehr stark« ist. Der Tabellenführer verfügt in der Einschätzung Spandaus mit Franco Rossel, Vince Schmidt, Silas-Cornelius Feuring und Jannis Kothe über einen wurfstarken Rückraum, der von Kreisläufer Christoph Koch unterstützt wird. Bei den Wettenbergern ist Lennart Lauber wieder dabei. »Ansonsten wollen wir dem Spitzenreiter einen intensiven Kampf bieten«, wünscht sich Spandau. Dass Gensungen/Felsberg nicht unverwundbar ist, hat Pohlheim beim Gastspiel in Nordhessen gezeigt. Diese Partie könnte auch für die Wettenberger als Richtschnur dienen.

HSG Pohlheim - RW Babenhausen (Sa., 20 Uhr, Sporthalle Holzheim): »Wir müssen in das Fahrwasser zurückkehren, um in der Spitzengruppe zu bleiben«, fordert HSG-Trainer Jens Dapper von seinen Spielern. Dapper wünscht sich, dass seine Mannschaft das zeigt, was sie bisher ausgezeichnet hat. »Wir haben mit die beste Abwehr in der Liga«, hebt der Trainer der Pohlheimer heraus. »Und das wollen wir gegen Babenhausen wieder aufs Parkett bringen.« Immerhin hat die HSG Pohlheim in eigener Halle die Chance, so etwas wie Wiedergutmachung zu betreiben. Mit 16:8 Punkten sind die Pohlheimer nach wie vor gut im Rennen und können mit etwas Glück an diesem Wochenende den Rückstand zu den beiden Führenden sogar verringern. Allerdings setzt das einen Sieg gegen Babenhausen voraus.

Ein unberechenbarer Gegner

HSG Kleenheim/Langgöns - HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim (So., 17 Uhr, Weidig-Halle Oberkleen): »Eine wechselhafte Saison« spielen die Gäste bisher nach Ansicht des Kleenheimer Trainers Matthias Wendlandt. Der Aufsteiger aus dem Wiesbadener Raum steht derzeit auf dem elften Platz. Allerdings verweist Wendlandt nicht zu Unrecht auf die letzten Resultate der Gäste: »Sie haben gegen Pohlheim ein unglaubliches Ergebnis abgeliefert und zwei Spiele vorher gegen Vellmar verloren.« Unberechenbar also. »Die Mannschaft ist körperlich sehr stark und hat einige sehr gute Einzelspieler«, weiß der Kleenheimer Trainer, erinnert aber auch an den letzten Auftritt seiner Mannschaft: »Wir haben gegen Offenbach sehr stark gekämpft und trotz unserer Personalsorgen einen Punkt geholt. Wir müssen noch einmal alles rausholen.«

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