Lokalsport

Kraushaar-Konterfei und verpasstes Wiedersehen

Ein besonderer Fan: Nach dem 76:99 gegen die Bayern bedankten sich die Gießen 46ers mit einem großen Banner bei den Fans für die Unterstützung. Einige von den Protagonisten werden sicherlich in der neuen Saison nicht mehr das Trikot der Gießener tragen. Sie alle verabschiedeten sich aber anständig von ihren treuen Anhängern, die nach dem letzten Saisonheimspiel im Foyer der Osthalle auf Selfies und Autogramme ihrer Lieblinge warteten. Ein kleiner Junge fiel dabei mit seiner umgekehrt auf den Kopf gesetzten Basecap besonders auf: Er trug ein ganz spezielles T-Shirt – mit einem riesengroßen Konterfei von Bjarne Kraushaar drauf. Gießens Youngster hat noch einen gültigen Vertrag, sodass der kleine Anhänger ihn auf jeden Fall weiter auf der Spielmacherposition unter die Lupe nehmen kann. Kraushaar selbst fand den Steppke bereits bei der abschließenden Ehrenrunde nach der Niederlage gegen den Titelanwärter Nummer eins und tätschelte ihm erfreut den Kopf.
05. Mai 2019, 21:18 Uhr
Wolfgang Gärtner

Ein besonderer Fan: Nach dem 76:99 gegen die Bayern bedankten sich die Gießen 46ers mit einem großen Banner bei den Fans für die Unterstützung. Einige von den Protagonisten werden sicherlich in der neuen Saison nicht mehr das Trikot der Gießener tragen. Sie alle verabschiedeten sich aber anständig von ihren treuen Anhängern, die nach dem letzten Saisonheimspiel im Foyer der Osthalle auf Selfies und Autogramme ihrer Lieblinge warteten. Ein kleiner Junge fiel dabei mit seiner umgekehrt auf den Kopf gesetzten Basecap besonders auf: Er trug ein ganz spezielles T-Shirt – mit einem riesengroßen Konterfei von Bjarne Kraushaar drauf. Gießens Youngster hat noch einen gültigen Vertrag, sodass der kleine Anhänger ihn auf jeden Fall weiter auf der Spielmacherposition unter die Lupe nehmen kann. Kraushaar selbst fand den Steppke bereits bei der abschließenden Ehrenrunde nach der Niederlage gegen den Titelanwärter Nummer eins und tätschelte ihm erfreut den Kopf.

Zwangspause: Robin Amaize wäre gerne in der Osthalle dabeigewesen – an seiner alten Wirkungsstätte. Doch der athletische Forward des FC Bayern München plagt sich mit einem Knorpelschaden im Knie herum und musste »leider passen«, wie er es gegenüber dieser Zeitung sagte. »Ich hoffe, dass ich bis zu den Playoffs wieder fit bin«, so der 25-Jährige, der in Gießen geboren und beim MTV 1846 groß geworden ist sowie bereits fünf Spiele für die A-Nationalmannschaft absolviert hat. In München und beim großen FCB hat sich der 1,96-m-Mann akklimatisiert und im Team der Hochkaräter Respekt und Einsatzzeit verschafft. Natürlich hat er immer einen Blick auf seine ehemaligen Clubs – wie die Gießen 46ers. Dort speziell auf die jungen Spieler wie Bjarne Kraushaar und Alen Pjanic. »Vor allem auf Alen. Mit ihm habe ich letzten Sommer und auch den davor noch zusammen trainiert. Es freut mich sehr, dass er und auch Bjarne die Chance bekommen, sich in der Bundesliga zu beweisen und zeigen, dass sie mithalten und auch konkurrieren können.«

Gießen-Botschafterin: Anwesend dagegen in der Osthalle war Ann-Christin Strack. Die aktuelle Vizeweltmeisterin im Zweierbob aus Gießen besucht gerne die Spiele der 46ers, wenn es ihre Zeit zulässt, und hatte sich eigentlich auf ein Wiedersehen mit Robin Amaize gefreut. Beide kennen sich aus ihrer vierjährigen Grundschulzeit in der Korczak-Schule und dann aus den verschiedenen Klassen der Gesamtschule Gießen-Ost. Beide werden sich aber in absehbarer Zeit öfter sehen, denn Strack zieht demnächst nach München – und dort wird sie sich sicher die Spiele der Bayern-Basketballer und die Auftritte von Amaize live im Audi-Dome ansehen. (gae)

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