30. März 2019, 07:00 Uhr

Vor dem Derby

Krofdorfer Schmidt: »Lich vor unangenehmem Abend«

Die beiden heimischen Vereine TSV Krofdorf-Gleiberg und Lich Basketball treffen am Samstag im Regionalliga-Derby aufeinander. Wir haben mit den Kapitänen gesprochen.
30. März 2019, 07:00 Uhr
Niclas Schmidt (l., TSV Krofdorf-Gleiberg).

Der Andrang dürfte heute (Sprungball: 20.15 Uhr) in der Eduard-David-Halle groß sein. Das Zweitregionalliga-Derby zwischen dem um den Klassenerhalt kämpfenden TSV Krofdorf-Gleiberg und den Licher Basketballern, die auf Meisterkurs steuern, wird die hiesigen Interessierten anziehen. Im Vorfeld des brisanten Nachbarschaftsduells mit unterschiedlichen Vorzeichen haben wir mit den beiden Kapitänen der Teams gesprochen: Sowohl der 27-jährige Krofdorfer Niclas Schmidt (Guard) als auch der 25-jährige Licher Rene Keller (Guard) sind sich einig: Alle Beteiligten freuen sich auf das Derby.

? Ein Derby ist immer etwas Besonderes. Was können Sie als Kapitän im Vorfeld bewirken, und warum gewinnt Ihre Mannschaft?

Niclas Schmidt (Kapitän TSV Krofdorf-Gleiberg): Vorab muss ich betonen, dass trotz der aktuellen Tabellensituation die Stimmung innerhalb der Mannschaft sehr gut ist. Das liegt vor allem daran, dass jeder im Team daran glaubt, dass wir den Klassenerhalt noch schaffen. Als Kapitän sehe ich meine Aufgabe aktuell darin, dass wir trotz der guten Stimmung im Team weiterhin im Training hart und konzentriert arbeiten, damit wir Lich am Samstag einen unangenehmen Abend bereiten. Wenn wir es schaffen, über 40 Minuten unsere Fehler zu minimieren und konzentriert unsere Offensive abzuschließen, werden wir das Spiel gewinnen. Abhängig von der Tagesform kann jeder Spieler im Team dafür sorgen, dass wir am Ende als Sieger vom Platz gehen. Das macht uns etwas unberechenbar. Wir sind uns bewusst, dass es ein sehr schwieriges Spiel gegen ein wirklich starken Gegner wird, dennoch werden wir selbstbewusst in das Spiel gehen mit dem klaren Ziel, als Derbysieger vom Platz zu gehen.

Rene Keller: Als Kapitän ist es meine Aufgabe, sowohl auf als auch neben dem Feld voran zu gehen. Ich versuche, die Jungs heiß zu machen, und man spürt bereits im Training, dass jeder bereit ist, am Samstag 100 Prozent zu geben.

? Sie kämpfen mit Ihrem Team um den Klassenerhalt/Titel. Wie sehen Sie die Chancen dafür?

Schmidt: Aktuell geht jeder Spieler im Team davon aus, dass wir den Klassenerhalt schaffen. Dafür müssen wir aber mindestens noch ein Spiel gewinnen. Jedoch sind wir auch auf die Ergebnisse von Trier und Makkabi Frankfurt angewiesen, da wir gegen beide den direkten Vergleich verloren haben. Es wird noch sehr schwierig, aber nicht unerreichbar. Mit einem Sieg gegen Lich würden wir dem Ziel natürlich ein großes Stück näher kommen, und es würde damit nächstes Jahr wahrscheinlich wieder zu einem Derby kommen.

Keller: Wir wollen die letzten zwei Spiele gewinnen, um den Druck auf Idstein aufrechtzuerhalten . Alles andere können wir leider nicht mehr beeinflussen.

? Was zeichnet Ihre Zweitregionalliga-Basketball-Mannschaft aus?

Schmidt: Die Mannschaft zeichnet sich vor allem durch ihre Homogenität auf und neben dem Feld aus. Uns ist es immer wichtig, wenn ein neuer Spieler in die Mannschaft kommt, dass er vor allem persönlich gut in die Mannschaft passt. Privat verstehen wir uns ebenfalls alle sehr gut und unternehmen regelmäßig nach den Spielen und auch an spielfreien Wochenenden etwas zusammen. Ich denke, das zeichnet uns als Mannschaft aus und hat geholfen, dass wir immer noch die Chance haben, in der Liga zu bleiben.

Keller: Unsere Mannschaft besteht im Kern schon seit Jahren, sodass wir uns in- und auswendig kennen. Jeder weiß um die Stärken und Schwächen des anderen, und man schätzt sich gegenseitig. Dazu kommen noch die wahrscheinlich wahnsinnigsten Fans der Liga, die nicht nur in jedem Auswärtsspiel für Heimspielatmosphäre sorgen, sondern regelmäßige Auswärtsspiele von Idstein besuchen und dort Lärm machen. Ich weiß, dass sich auch am Samstag wieder einige Fans angekündigt haben und für die entsprechende Derbystimmung sorgen werden.

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