18. Dezember 2019, 22:51 Uhr

Handball / TV Hüttenberg

Nach der Pause chancenlos

In der 2. Bundesliga kassiert der TVH eine klare 21:28-Niederlage beim VfL Gummersbach.
18. Dezember 2019, 22:51 Uhr
Moritz Lambrecht setzt sich im Auswärtsspiel beim VfL Gummersbach am Kreis durch, kann das 21:28 aber auch nicht verhindern. Links der Hüttenberger Moritz Zörb. FOTO: EIBNER

TV 05/07 Hüttenberg


Auch der TV 05/07 Hüttenberg konnte die Festung Schwalbe-Arena in der Handballstadt Gummersbach nicht nehmen. Nach einer über weite Strecken erschreckend schwachen Offensivleistung musste man sich beim Altmeister mit 21:28 (8:11) geschlagen geben. Womit der VfL sich auf den dritten Tabellenrang der 2. Handball-Bundesliga vorschob und zu Hause weiter ungeschlagen bleibt.

Der TVH startete mit den gleichen Problemen wie gegen Hamm. Nach nur acht Minuten hatte man mit bereits vier besten Einwurfmöglichkeiten seinen Meister in VfL-Torwart Filip Ivic gefunden. Da aber auch die Gastgeber nicht zum Zug kamen, stand die Partie nach zwölf Minuten torarm 3:3. Ein nun folgender Doppelpack von Christian Rompf sowie ein Kreistor von Moritz Zörb nach schönem Anspiel von Markus Stegefelt nötigten Gummersbachs Trainer Torge Greve fünf Minuten später allerdings zur Auszeit. Dennoch konnten die Gäste bis zur 20. Minute ihren Vorsprung halten, als Moritz Lambrecht in der zweiten Welle, erneut bedient von Stegefelt, vollendete. Doch der nun eingewechselte Alexander Weck führte sich sofort mit zwei Treffern aus der Ferne gut ein und brachte die Hausherren wieder heran. Den Gästen dagegen fiel plötzlich offensiv nichts mehr ein, der VfL drehte die Partie mit einem 6:0-Lauf zum 11:8-Halbzeitstand. Bezeichnend, dass Rompf in der letzten Aktion frei den Ball wieder nicht an Ivic vorbeibringen konnte, der zur Pause mit einer Quote von 47 Prozent brillierte.

Und auch nach Wiederbeginn wurde es nicht besser für die Blau-Weiß-Roten. Das 15:9 durch einen Doppelschlag des am Ende achtfachen Torschützen Lukas Blohme nötigte TVH-Trainer Frederick Griesbach schon in der 36. Minute zur Auszeit. Auch eine Deckungsumstellung auf eine offensiv ausgerichtete 6:0-Deckung verpuffte, da der TVH im Angriff weiter zu druck- und einfallslos agierte. Zwar markierte Stegefelt vom Punkt seinen ersten Treffer zum 13:17 und brachte es in den restlichen 15 Minuten sogar noch auf 6/3 Tore. Doch der Bundesliga-Absteiger aus dem Bergischen ließ mit vier Toren in Folge zum 22:14 durch den Halbrechten Janko Bozovic in der 50. Minute keine Zweifel mehr aufkommen, sodass einzig das Comeback von Tobias Hahn nach fast drei Monaten Verletzungspause als positiver Aspekt mit auf die kurze Heimreise genommen werden konnte. »Wir decken in den ersten 20 Minuten phänomenal, haben Ballgewinne und provozieren Fehler. Aber das war auch absolut am Limit. Nur gelingt uns keine klare Führung. Dann kippt das Spiel und man merkt bei uns die Verunsicherung. Dann sieht man auch den Unterschied zwischen einem Spitzenteam und einem Abstiegskandidaten«, fasste Griesbach die Partie zusammen.

Gummersbach: Ivic, Puhle; Schröter, Dayan (2), Blohme (8), Kontrec, Sommer (7/3), Hermann (2), Weck (4), Meinhardt (1), Villgrattner, Haller, Stüber (2), Becker, Bozovic (1), Busch (1).

Hüttenberg: Böhne, Weber; Fuß (1), Sklenák (3), Lambrecht (2), Müller, Rompf (4), Zörb (1), Stegefelt (6/3), Mubenzem, Hübscher, Hahn, Zintel (3/2), Klein (1), Kirschner.

Stenogramm: Schiedsrichter: Fratczak/Ribeiro (Geldern/Diepholz). - Zuschauer: 2612. - Zeitstrafen: 10 - 4 (Strafminuten) - Siebenmeter: 3/3 - 6/5.

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