03. Januar 2020, 12:00 Uhr

Gießen 46ers Rackelos

Rackelo-Trainer Scholz: »Haben etwas gutzumachen«

Nach zuletzt vier Siegen sind die Gießen 46ers Rackelos in der dritten Basketball-Liga im Soll. Nun kommt es zur Revanche gegen ein Team, das im Hinspiel deutlich die Oberhand behalten hatte.
03. Januar 2020, 12:00 Uhr
Match-Plan für das Coburg-Spiel steht: Headcoach Rolf Scholz (r.) und sein »Co« Lutz Mandler sinnen mit ihren Rackelos am Sonntag in der Osthalle auf Revanche. FOTO: FRIEDRICH

»Wir haben da einiges gutzumachen. Das Spiel gegen Coburg war unsere bitterste Niederlage in dieser Saison«, redet Cheftrainer Rolf Scholz vor dem Match am Sonntag (18 Uhr) nicht um den heißen Brei. Nahezu chancenlos waren seine Rackelos beim 78:101 mehr Statist als Gegner. In der heimischen Osthalle soll nun die Revanche gelingen.

Eindringlich warnt der Coach vor zwei Faktoren: der individuellen Klasse des BBC und seiner physischen Stärke. Letztere habe Gießen im ersten Aufeinandertreffen »sehr zu schaffen gemacht«, so Scholz. Seither hat sich im Coburger Team aber einiges getan. Gleich zwei Leistungsträger auf den großen Positionen fielen aus. »Die Nachverpflichtungen sind hochkarätig«, stellt der Coach sein Team auf einen harten Schlagabtausch ein. Vor allem vor Noah Kamdem warnt der ehemalige Aufbauspieler: »Für diese Liga ist er sehr stark.« Zuvor war der Powerforward in Schwenningen und Karlsruhe in der eine Liga höheren ProA unter Vertrag.

Beide Vereine eint, dass die Fieberkurve deutlich nach oben zeigt. Jeweils sieben Siege konnten Rackelos wie Vestestädter aus den letzten zehn Spielen mitnehmen. Nur das Spitzenduo aus Würzburg und Elchingen kann diese Quote toppen. Der direkte Vergleich scheint für die Mittelhessen nach der hohen Schlappe im Herbst außer Reichweite. Desto wichtiger wäre ein Sieg, um Coburg in der Tabelle hinter sich zu halten. Bei einem Punkterfolg lägen die Rackelos vier Punkte vor den Franken. Diese könnten umgekehrt an Gießen vorbeiziehen, wenn sie in der Osthalle einen weiteren Sieg landen.

Viel wird darauf ankommen, wie gut das neue Big-Men-Duo bereits ins System von Ulf Schabacker integriert wurde. Während Kamdem unter seinem neuen Coach schon in Breitengüßbach spielte, ist die zweite Neuverpflichtung ein waschechter Rohdiamant. Erst vor acht Jahren entdeckte der heute 23-jährige Tidjan Keita den Basketballsport für sich. Seither legte der hochtalentierte, aber noch zu inkonstante Franzose eine interessante Karriere hin. Genau für einen Tag nahm der NBA-Club Phoenix Suns Keita im Oktober 2017 unter Vertrag, bevor er in das Entwicklungsteam der Franchise gesteckt wurde. Mit 22 Punkten und acht Rebounds ließ er sein Talent beim Vorweihnachts-Match gegen Speyer aufblitzen. Am Ende zog Coburg nach Verlängerung trotzdem den Kürzeren.

Die Rackelos stehen seit vergangenem Montag wieder voll im »Trainingssaft«. Nur über Weihnachten und an Silvester ruhte die Murmel komplett. Seit Anfang der Woche bereitet sich das Farmteam der Gießen 46ers intensiv auf das erste Heimspiel des neuen Jahrzehnts vor. »Für den Kopf war die kurze Pause trotzdem sehr gut«, ist Scholz zuversichtlich.

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