02. März 2018, 21:56 Uhr

Schwierige Aufgaben

02. März 2018, 21:56 Uhr
Oliver Richardt wird mit seinem FSV Fernwald heute in Dietkirchen vorstellig. (Foto: fro)

Der FSV Fernwald startet heute beim TuS Dietkirchen in die Restrunde. Die SG Kinzenbach ist am Sonntag beim Heimspiel gegen Viktoria Kelsterbach zum zweiten Mal nach der Winterpause im Einsatz. In Marburg steht das Stadtderby zwischen den »Kombinierten« (Spfr./Blau-Gelb) und den »Schimmelreitern« (VfB) auf dem Programm. Bereits heute stehen sich der FSV Braunfels und der SSV Langenaubach gegenüber. Dagegen wurden die Spiele FC Dorndorf – FC Eddersheim und FV Breidenbach – TSV Bicken abgesagt.

Mit drei Stürmern

TuS Dietkirchen – FSV Fernwald (heute, 16.30 Uhr): In der Vorrunde musste die Elf von Roger Reitschmidt gegen den TuS eine bittere 1:2-Niederlage quittieren, so dass man noch eine Rechnung offenhat. Die Hausherren belegen den fünften Tabellenplatz und wurden am vergangenen Wochenende beim 3:3 in Eddersheim einmal mehr ihrem Ruf als Favoritenschreck gerecht. Auch der FSV-Trainer zeigte sich bei seiner Spielbeobachtung beeindruckt. »Der TuS ist ambitioniert und kann jedes Team schlagen. Die frühe Führung hat ihnen in die Karten gespielt, so dass sie tief stehen und auf Konter lauern konnten«, berichtet Reitschmidt. Der 54-Jährige will dem TuS daher auf keinen Fall ins offene Messer rennen. »Wir werden abwartend beginnen und schauen, wie sich das Spiel entwickelt. Wir wollen auf Sieg spielen, um oben dranzubleiben«, gibt Reitschmidt die Marschroute vor.

Personelles: Kevin Buycks (Achillessehnenriss) fällt weiterhin aus. Der Einsatz von Malte Simon und Kevin Bartheld ist fraglich. Ariel Szymanski, Sven Kusebauch und Julian Bender stehen wieder zur Verfügung. Im Tor erhält Florian Säglitz den Vorzug vor Dominik Wagner. Im Angriff hat der FSV-Trainer die Qual der Wahl. Neuzugang Mateo Galic konnte sich mit fünf Treffern in den letzten beiden Testspielen nachhaltig empfehlen. »Wir werden mit drei Stürmern agieren, wobei Denis Weinecker, Felix Erben und Mateo Galic die ersten Wahl sein werden«, so Reitschmidt.

Zum Siegen verdammt

SG Kinzenbach – Viktoria Kelsterbach (Sonntag, 15.30 Uhr): Zum Re-Start musste die Elf von Trainer Oliver Dönges eine 0:2-Niederlage in Biebrich quittieren. Statt im Kampf um den Klassenerhalt auf die Konkurrenten aus Bicken und Dorndorf punktemäßig aufzuschließen, beträgt der Rückstand auf den am Ende vermeintlich rettenden 13. Tabellenplatz nun sogar sieben Punkte. Im Heimspiel gegen den Hessenliga-Absteiger aus Kelsterbach zählt für Steffen Spottka und Co. einmal mehr nur ein Sieg. Die Viktoria startete mit einem 0:0 gegen die zu den Aufstiegsanwärtern zählenden »Kombinierten« aus Marburg und dürfte auch für die Dönges-Elf eine harte Nuss darstellen. »Wir hatten uns zum Re-Start mehr versprochen. Uns hatten die Gedankenschnelligkeit und der letzte Wille zum Sieg gefehlt. Wir müssen jetzt mit dem Punkten anfangen, zumal wir am kommenden Wochenende spielfrei sind. Dazu müssen wir ein anderes Gesicht zeigen und aggressiver auftreten«, fordert Dönges mehr Biss.

Personelles: Emre Yener musste in Biebrich aufgrund von Problemen im Oberschenkel verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Sein Einsatz ist fraglich. Nicolas Anker fehlt beruflich, während Neuzugang Lukas Wagner erst im April zur Mannschaft stoßen wird. Der vom VfB 1900 verpflichtete Torwart Burak Dagli ist spielberechtigt.

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