13. Januar 2020, 18:06 Uhr

Sieg in zweiter Halbzeit verschenkt

13. Januar 2020, 18:06 Uhr
JSG

Kein erfolgreicher Start ins Jahr 2020 für die BBA Gießen 46ers in der Jugend-Basketball-Bundesliga. Nach einer starken ersten Halbzeit verlor die U16 die Kontrolle über das Spiel und unterlag dem Tabellenzweiten Giants Düsseldorf mit 56:69 (34:23).

Ein wenig Eingewöhnungszeit brauchten die Mittelhessen nach einem Monat Pause, was Düsseldorf zur 7:4-Führung nutzte. Doch dann drehten die Gastgeber auf und legten einen 13:0-Lauf aufs Parkett. Defensiv machten die Gießener viel Druck und konnten sich offensiv auf Tristan Göbel verlassen: Neun Punkte und fünf Rebounds legte der 46ers-Topscorer bis dahin auf. Mit nur einem Ballverlust kamen die Mittelhessen zu einer 19:9-Führung nach dem ersten Viertel. Im Angriff herrschte danach eine kleine Flaute, sodass die Gäste nach fünf Minuten auf 16:25 verkürzten. Defensiv wurde Düsseldorfs Topscorer Finn Pook, der im Schnitt 23,7 Zähler auflegt, an die kurze Leine genommen und agierte sichtlich frustriert. Nur einer seiner sechs Würfe fand bis zur Halbzeit den Weg in den Korb. Über weite Strecken der Hälfte wich Göbel ihm nicht von der Seite. Trotzdem verkürzten Pooks Teamkollegen auf 23:28. Die letzte Minute gehörte aber Philip Becker. Der 46ers-Guard wurde erst unsportlich gefoult und traf im Rückwärtsfallen mit der Sirene per Dreier zum 34:23.

Die Nordrhein-Westfalen kamen mit deutlich mehr Aggressivität aus der Kabine und zwangen Gießen zu einigen Ballverlusten. Schnell kam Düsseldorf auf sechs Punkte heran, da die 46ers in der Offensive zunehmend kopflos agierten. Defensiv lief es aber noch so gut, dass es mit dem Ausgleich bis kurz vor dem Ende des Viertels dauerte. Da die Hausherren nur fünf Punkte in den zehn Minuten erzielten, ging es beim Stand von 39:39 ins Schlussviertel. Dort hielt Vincent Stöckel die Gießener im Spiel. Aus der Mitteldistanz und per Dreipunktspiel erarbeitete der Center das 44:39. Doch der zweite und letzte Korb des Nachmittags von Pook sorgte kurze Zeit später für den erneuten Ausgleich. Die Giganten drohten davonzuziehen, aber Gießen fand für kurze Zeit den Fokus wieder und war im Fastbreak drauf und dran, in Führung zu gehen. Der Layup fiel aber nicht, und im Gegenzug startete Düsseldorf per Dreipunktspiel den entscheidenden Lauf. Der Vorrundengruppensieger traf nun nach Belieben und sicherte sich den 69:56-Auswärtssieg. Gießens konsternierter Trainer Marcus Krapp konnte sich über die »sehr gute erste Halbzeit« und das Ausschalten von Topscorer Pook nicht freuen: »Die Mannschaft hat schon mehrfach gezeigt, dass sie den Kampf nicht annimmt. Das ist uns in Düsseldorf schon passiert. Wir schaffen es nicht, wenigstens einen Spieler zu haben, der keine Angst hat.«

Gießen: Göbel (17, 14 Rebounds), Becker (14), Stöckel (12), Herget (6), D. Sann (4), Nikolic (2), Graf (1), Kohl, Kotulla, N. Sann, Voigtländer-Tetzner, Epp (n.e.)

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