23. Februar 2020, 20:57 Uhr

»So zweifle ich am TSV-Aufstieg«

23. Februar 2020, 20:57 Uhr
Timo Cecen (am Ball) bleibt auch gegen den TSV Steinbach Haiger offensiv glück- und wirkungslos. FOTO: KUHN

Einschätzungen zu der Leistungsfähigkeit des TSV Steinbach Haiger und des FC Gießen, Meinungen zu kniffligen Spielszenen und dem weiteren Saisonverlauf - wir haben am Rande des Derbys in der Fußball-Regionalliga Südwest Stimmen gesammelt.

Christopher Spang, Mittelfeldspieler des FC Gießen: Wir kamen hierhin, um zu gewinnen. Man hat im Spiel gesehen, dass nicht viel fehlt, Kleinigkeiten die Tore verursacht haben. Es fehlt immer ein kleines Stückchen. Im Endeffekt sind es wieder null Punkte. Wir müssen die positiven Sachen mitnehmen und am nächsten Samstag gegen Koblenz dann wirklich auch mal drei Punkte einfahren.

Frederic Löhe, Torhüter des FC Gießen und früherer Akteur des TSV: Wir haben das sehr gut gemacht, dafür können wir uns nichts kaufen. Spielerisch habe ich von Steinbach nichts gesehen. Der Unterschied war die Qualität im Abschluss. Wir sind gut gestanden, haben so gespielt, wie es uns der Trainer vorgegeben hat. Es war ein bisschen wie nach Hause kommen. Ich wünsche ihnen alles Gute für den Aufstiegskampf - aber nach diesem Spiel zweifle ich daran. Sie haben individuelle Qualität, aber ein Spielsystem habe ich nicht gesehen.

Adrian Alipour, Trainer des TSV Steinbach Haiger: Es war ein sehr schwieriges Spiel. Wir sind manchmal zu überhastet angelaufen, durch einen gewonnen Pressingball allerdings in Führung gegangen. Die Führung gab uns Sicherheit, das 2:0 fiel zum perfekten Zeitpunkt. Wir hatten in Hälfte zwei viel Kontrolle, nach dem 1:2 wurde es aber noch einmal richtig spannend. Gießen hat viel Manpower und Lufthoheit, die Standardsituationen sind da immer gefährlich. Wir haben die Führung zum Schluss mit Glück verteidigt. Wenn du das aber schaffst und deinen Stiefl runterspielst, ist der Sieg verdient.

Christopher Schadeberg, Verteidiger des FC Gießen: Die Möglichkeit, zu punkten, war definitiv da. Wir müssen in den kommenden Wochen einfach immer ein Stück mehr machen als der Gegner und das Glück erzwingen.

Daniyel Cimen, Trainer des FC Gießen: Wir können viel Gutes mitnehmen. In den entscheidenden Momenten haben wir die Fehler gemacht und Steinbach nicht. Das 0:2 hat mich tierisch geärgert, direkt vor der Pause war das zu einem psychologisch brutal ungünstigen Zeitpunkt. Das hat man uns in der zweiten Hälfte angemerkt. Wir wollten erst mal weiter defensiv sicher stehen. Denn bei den Spielen, wo wir eine Packung bekommen haben, haben die Jungs weiter nach vorne gespielt, dann wurden wir ausgekontert. So kamen wir noch zu Möglichkeiten, die wir zum Ausgleich hätten nutzen können.

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