07. April 2019, 22:21 Uhr

Oberliga

TVH U 23 ohne Gegenwehr

07. April 2019, 22:21 Uhr
RÜB

Eine hohe 20:36-Niederlage quittierte der bereits abgestiegene TV 05/07 Hüttenberg U 23 in der Handball-Oberliga bei der HSG Wiesbaden. Die Gastgeber wurden nahezu zum Torewerfen eingeladen, in jeder Halbzeit konnte der Drittletzte 18 Tore erzielen. Bereits zur Halbzeit war der Sieger des Spiels klar, mit 8:18 war Hüttenberg in deutlichem Rückstand.

Die U 23 hat alles vermissen lassen, was Handball ausmacht. Die Zweikämpfe wurden ohne die nötige Einstellung geführt, und der Nebenspieler wurde allein gelassen. Es wurde nicht gut verschoben, und der Wille zum Sieg war kaum zu erkennen. »Es ist klar, welches Schicksal uns am Rundenende droht, aber so darf die Mannschaft sich nicht präsentieren«, so Torsten Menges nach Spielende. Der Coach war in keinster Weise mit der Leistung einverstanden, hatte er doch gehofft, nach den zuletzt ansprechenden Leistungen die Runde mit dem nötigen Anstand Ende zu bringen. Er wurde am Samstag eines Besseren belehrt. »Am Anfang hat es ganz gut ausgesehen, was wir auf die Platte gebracht haben, doch nach dem 3:3 war es eine absolut desolate Vorstellung«, so Menges.

Hüttenberg begann wirklich gut, die Wiesbadener waren einige Male am Rande des Zeitspieles und der Angriff der U23 produzierte wenige Fehler. In der 13. Minute brachen aber alle Dämme, und Hüttenberg kam förmlich »unter die Räder«. Aus dem 5:7-Rückstand wurde in sieben Minuten ein 12:5. Hüttenberg versuchte, mit einer Auszeit gegenzusteuern, aber dies gelang nur bedingt. Wiesbaden konnte Tore fast im Minutentakt erzielen und bereits beim Zwischenstand von 17:7 (27.) die erste Zehn-Tore-Führung verbuchen. Wiesbaden machte in der zweiten Halbzeit da weiter, wo sie aufgehört hatten, und erzielte Tor um Tor. Die Abwehr der U23 bekam keinen Zugriff auf die Angreifer der Gastgeber. Erschwerend kam eine schlechte Angriffsleistung des TVH hinzu, die Hüttenberger spielten beinahe zehn Bälle ohne Not den Wiesbadenern in die Hände. Diese konnten im Gegenzug die Torchance locker nutzen. In der 50. Minute war bereits der 30. Gegentreffer auf der Hüttenberger Seite zu verbuchen. Aus TVH-Sicht bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen bis zum nächsten Spiel den Willen und die Bereitschaft zum Kampf wecken können.

Wiesbaden: Kellner, Kunkel; Kirchmeier (4), Hermsen (2), Hutmacher (7/3), Jenne (5), Seiwert (5), Schmelzer (3), Schreiber (2), Engel (3), Henkelmann (1), Langheinrich (2), Dietz (2).

Hüttenberg: Laudt, Naß; Martin (2), Vogel (2), Werner, Piesch (1), Fuß(4), Lenz (3), Lins, Lauer, Schmidt (4/2), Dahlhaus (1), Linck.

Stenogramm: SR: Seils/Seils. – Zu.: 60. – Zeitstr.: 4:2 Min. – Siebenmeter: 4/3:5/2.

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