Die überwältigende Mehrheit der Vereine im Fußballkreis Gießen ist für einen Abbruch der Saison 2019/2020. Das ergab die Auswertung der Vereinsumfrage. Demnach stimmten 83 Klubs bzw. Spielgemeinschaften für den Abbruch, lediglich sechs votierten für eine Fortsetzung der Saison.

Kreisfußballwart Henry Mohr und sein Team hatten den Fragebogen an 91 aktive Vereine versendet. 89 Antworten kamen wieder an die Absender zurück. Insgesamt vier Szenarien konnten die Klubs wählen und somit zum Ausdruck bringen, wie sie sich das weitere Vorgehen wünschen.

Sechs Stimmen fielen auf eine Fortsetzung der Runde über den 30. Juni hinaus. Sieben Vereine votierten für den vorzeitigen Abbruch mit Ermittlung der Auf- und Absteiger gemäß Spielgeschehen unter Anwendung der Quotientenregelung. Ein weiteres Szenario sah diese Merkmale vor, beinhaltete aber nur einen Absteiger. Ebenfalls sieben Stimmen entfielen auf diese Möglichkeit. Mit Abstand am meisten Anklang fand die Abbruchslösung ganz ohne Absteiger. Hier machten 48 Vereine ihr Kreuz. Gänzlich auf die Quotientenregel verzichten wollten immerhin noch 16 Klubs, die allerdings auch den Abbruch fordern. Ein Szenario, das immer noch nicht vom Tisch ist, ist die komplette Annullierung der Spielzeit. Für sieben Vereine stellt das die beste Lösung dar.

Wie viele Teams jeweils zum Aufstieg berechtigt sind, wird noch zu klären sein. Wie Mohr zu verstehen gab, ist es schwierig, alle Zweiten aufsteigen zu lassen. Daher brachte er folgenden Vorschlag ein: »In den Ligen, in denen die Quotientenregel angewendet wird und aufgrund dieser Berechnung eine andere Mannschaft vor den aktuellen Tabellenführer springt, sollten beide aufsteigen.« Diese Situation ist beispielsweise in der Kreisliga A Alsfeld/Gießen gegeben.

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