Lokalsport

Wehmut als Luxus

Das Team Mittelhessen hat erfolgreich die Weichen für das Erreichen des Playoff-Viertelfinals in der Basketball-Bundesliga der weiblichen U18 gestellt. Nachdem sich die Mittelhessinnen bei den letzten beiden Spieltagen der WNBL-Vorrundengruppe Mitte schwach gezeigt hatten, hatten sie damit auch eine gute Ausgangsposition in der K.-o.-Runde verspielt und sich mit dem USC Freiburg einen starken Gegner eingehandelt. Doch der erwies sich im Hinspiel der Best-of-two-Serie in Grünberg nicht als Problem: Mit 66:52 (37:20) schickten die Spielerinnen von Trainer Matthias Alver den Gast zurück ins Breisgau. Damit genügt im Rückspiel in der kommenden Woche eine Niederlage mit 13 Punkten, um die nächste Runde zu erreichen. Ab da wird dann im Modus Best-of-three gespielt.
20. Februar 2018, 20:47 Uhr
Oliver Vogler
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Michaela Kucera und das Team Mittelhessen holen gegen Freiburg im Viertelfinal-Hinspiel 14 Zähler Vorsprung heraus. (Foto: Vogler)

Das Team Mittelhessen hat erfolgreich die Weichen für das Erreichen des Playoff-Viertelfinals in der Basketball-Bundesliga der weiblichen U18 gestellt. Nachdem sich die Mittelhessinnen bei den letzten beiden Spieltagen der WNBL-Vorrundengruppe Mitte schwach gezeigt hatten, hatten sie damit auch eine gute Ausgangsposition in der K.-o.-Runde verspielt und sich mit dem USC Freiburg einen starken Gegner eingehandelt. Doch der erwies sich im Hinspiel der Best-of-two-Serie in Grünberg nicht als Problem: Mit 66:52 (37:20) schickten die Spielerinnen von Trainer Matthias Alver den Gast zurück ins Breisgau. Damit genügt im Rückspiel in der kommenden Woche eine Niederlage mit 13 Punkten, um die nächste Runde zu erreichen. Ab da wird dann im Modus Best-of-three gespielt.

»Das war ein sehr guter Start in die Playoffs. Die Mädels haben das von Beginn an sehr gut gemacht, waren defensiv fokussiert und haben die Freiburgerinnen nicht ins Scoring kommen lassen«, bilanzierte Alver zufrieden, der sich den Luxus-Wehmut leisten konnte: »Ein bisschen schade ist nur, dass wir hintenraus nachlässig geworden sind. Wir hätten zehn Punkte mehr Differenz haben können.«

Denn die Spielgemeinschaft aus Marburg und Grünberg gab von der ersten Minute an den Ton in der Sporthalle der Theo-Koch-Schule an. Das Team wollte den USC in seiner Transition-Offense attackieren, weil es dort den vermeintlichen Schwachpunkt der Süddeutschen ausgemacht hatte – und der Plan ging voll auf. Das erste Viertel endete bereits mit 17:9 für die Gastgeberinnen, und mit 37:20 ging es in die Pause. Der Vorsprung lag teilweise sogar bei über 20 Punkten, und mit einem deutlichen 54:34 ging es ins Schlussviertel. Hier ermöglichten die Mittelhessinnen dem Gast durch individuelle Fehler zwar, noch auf 14 Punkte zu verkürzen. Aber die Ausgangslage bleibt mit diesem Vorsprung natürlich weiterhin glänzend.

Team Mittelhessen: Lotte Seegräber, Hannah Klippel (3), Lisa Bonacker (2), Katharina Quapil (5), Michaela Kucera, Lilly Lukow (4), Marie Reichert (13), Luzie Hegele (11), Charlotte Kohl (26), Hannah Hartmann (2).

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/sport/lokalsport-gaz/Lokalsport-Wehmut-als-Luxus;art1434,392842

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