24. August 2021, 06:00 Uhr

FC Gießen

FC Gießen beim TSV Schott Mainz: »Wichtig, dass wir dort punkten«

Mit Dennis Owusu und Niclas Mohr kehren zwei gebürtige Gießener zurück in den Kader des FC Gießen. Dieser tritt ehrgeizig beim Fußball-Regionalligisten TSV Schott Mainz auf Kunstrasen an.
24. August 2021, 06:00 Uhr
Schlag auf Schlag: Einmal durchschnaufen und trinken, schon geht’s für den FC Gießen am Dienstagabend weiter. FOTO: VOGLER (Foto: Oliver Vogler (Oliver Vogler))

Mit immerhin zwei Akteuren mehr und damit fünf Feldspielern auf der Bank reist der FC Gießen heute nach Mainz-Gonsenheim zur ersten englischen Woche der Saison.

Auf dem breiten Kunstrasen des TSV Schott Mainz will der FC heute (19 Uhr) offensiver agieren, die Gegenangriffe klarer ausspielen und bessere Standards präsentieren: »Es ist wichtig, dass wir dort punkten«, sagt Trainer Daniyel Cimen.

Zwei gebürtige Gießener kehren heute in den Kader zurück: Der 20-jährige Dennis Owusu hat seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen, der 25-jährige Niclas Mohr hat am Sonntag erstmals seit zwei Wochen nach seiner Gesäßzerrung wieder im Training mitgewirkt.

»Dennis Owusu hat Tiefe in seinem Spiel und wird uns auf dem großen Platz in Mainz gut tun«, sagt Cimen. »Niclas Mohr wird nach der Pause noch nicht unbedingt bei 100 Prozent sein, trotzdem ist es gut, mit ihm eine flexible Option im Kader zu haben.«

Der FC Gießen will nach dem Auftakterfolg in Walldorf am heutigen Abend den zweiten Auswärtssieg der noch jungen Saison in der Fußball-Regionalliga Südwest einfahren und damit die 0:1-Heimniederlage vom Wochenende gegen den FSV Mainz 05 II schnell vergessen machen.

»Wir werden offensiv anders agieren müssen«, sagt Cimen. »Als Mannschaft wollen wir weiter nach vorne schieben.« Insgesamt habe die einseitige Verlagerung der Partie in die Hälfte des FC am Samstag aber auch an der »Qualität des 05er-Nachwuchs« gelegen.

Der heutige zweite Kontrahent aus Mainz ist im unteren Segment der Südwest-Staffel einzuordnen und hielt in der Vorsaison 2020/21 als Tabellen-20. dank der besonderen Corona-Umstände die Klasse. Trotzdem wurde erwogen, freiwillig zurückzuziehen: »Normal ist eine Regionalligasaison für uns nie, wir arbeiten hier immer am Limit, auch im Umfeld«, wurde Stürmer Janek Ripplinger im Mai 2021 von der »Mainzer Allgemeinen Zeitung« zitiert.

Letztlich fiel die Entscheidung pro Regionalligaverbleib - dieser ist auch in der neuen Spielzeit 2021/22 das höchste Ziel. »Sie kommen über die Mannschaft und geben nie auf«, weiß Gießens Trainer. Ein weiterer Baustein: Der ungewohnte Kunstrasen, »das ist nicht alltäglich in der Regionalliga«, weiß Cimen. »Es ist eine Umstellung, aber wir nehmen es an und kennen es aus der letzten Saison.«

Der mit rund 4000 Mitgliedern nach eigener Aussage größte Breitensportverein von Rheinland-Pfalz verlor vor dieser Saison mit dem 21-jährigen Raphael Assibey-Mensah seinen besten Stürmer (18 Torbeteiligungen) an Drittligist SC Freiburg II.

Der FC Gießen wartet derweil weiterhin auf die Spielgenehmigung für Ryunosuke Takehara, Takero Itoi, Ko Sawada und Matheus Moura Beal sowie die Rückkehr der angeschlagenen Aykut Öztürk, Matay Birol und Nejmeddin Daghfous.

Daghfous könnte am Samstag gegen Pirmasens wieder dabei sein

Letztgenannter, der 34-jährige Tunesier mit Zweitliga-Erfahrung, trainiert nach zweiwöchiger Pause (Schleimbeutelentzündung) wieder mit dem Team und sei laut Cimen für das Heimspiel am Wochenende gegen den FK Pirmasens (Sa., 14 Uhr, Waldstadion) wieder ein Thema.

Zunächst aber macht sich der FC-Tross heute erneut in Kleinbussen auf den Weg nach Mainz-Gonsenheim - um früh in der Saison ein Punktepolster aufzubauen.

Schlagworte in diesem Artikel

  • 1. FSV Mainz 05
  • Commerzbank Arena
  • FC Giessen
  • Fußball
  • SC Freiburg
  • Sven Nordmann
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos