22. November 2021, 15:23 Uhr

Handball

Kleenheimer Derbysieg

In der Handball-Oberliga der Männer ommt die Wendlandt-Truppe zu einem 27:24 bei der HSG Wettenberg und ist weiter verlustpunktfrei.
22. November 2021, 15:23 Uhr
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Von Michael Wingefeld
Kein Durchkommen für Wettenbergs Lennart Lauber (Mitte) gegen die Kleenheimer Nico Scheibel (links) und Jonas Friedrich. FOTO: BALSER

Die HSG Kleenheim-Langgöns bleibt auch nach dem 27:24 (12:10)-Derbysieg bei der HSG Wettenberg in der Handball-Oberliga der Männer weiterhin das Maß aller Dinge und grüßt von der Tabellenspitze. Mit nun 8:0 Punkten baute die Mannschaft von Matthias Wendlandt ihr Punktekonto aus.

»Das Spiel war ein ziemliches Hin und Her. Wir haben mehrmals deutlicher vorne gelegen, es aber verpasst, noch weiter wegzuziehen. Am Ende haben wir es geschafft, Wettenberg noch mehr unter Druck zu setzen, Ballverluste zu provozieren und haben daher auch verdient gewonnen«, so Kleenheims Trainer.

Auf der Gegenseite musste Coach Axel Spandau mit seiner Mannschaft bereits die dritte Saisonniederlage einstecken: »Wir hatten unsere Schwierigkeiten mit der 3:2:1 von Kleenheim, haben es aber gerade im 7:6 dann besser gelöst und sind wieder rangekommen. Wir haben es nach der Pause verpasst, unseren Flow fortzusetzen und selbst mal in Führung zu gehen, sind aber nach drei, vier Toren Rückstand mehrmals wieder herangekommen. Kleenheim hat es letztendlich diszipliniert runtergespielt.«

Der Gast aus dem Kleebachtal startete gut in die Begegnung und lag nach einem erfolgreichen Tempogegenstoß von David Straßheim mit 3:1 (7.) in Führung. Wettenberg offenbarte allen voran in der Offensive Schwierigkeiten und sah sich nach dem zwischenzeitlichen 4:4 mit 5:8 im Hintertreffen. Nach einem schönen Anspiel von Max Leger auf Nico Scheibel netzte dieser in der 23. Minute zum 11:6 aus Sicht der Auswärts-Sieben ein. Dann gelang den Straßheim und Co. aber nur noch wenig in der Offensive, Wettenberg nutzte die taktische Maßnahme des siebten Feldspielers und kam Tor um Tor heran. Bis zur Pause verkürzte der Gastgeber auf 10:12.

Diesen Lauf konnte die Spandau-Sieben bis zum 12:12 aufrechterhalten, ehe Kleenheim sich besser auf das Sieben-gegen-sechs-Spiel einstellen konnte. Hinzu kamen einige Paraden vom eingewechselten Gäste-Keeper Finn Weber, der mehrere freie Bälle entschärfen konnte, so dass die Auswärts-Sieben erneut auf 18:14 enteilen konnte.

Die gastgebende HSG gab sich keineswegs geschlagen und stellte beim 17:18 erneut den Anschluss her, Kleenheim blieb indes weiterhin fokussiert und baute die Führung wieder aus. In der hektischen Schlussphase kam noch die ein oder andere diskutierte Entscheidung des Schiedsrichtergespanns hinzu, so dass Kleenheim den Sieg sicher, aber auch verdient ins Ziel bringen konnte.

HSG Wettenberg: Laudt, Stroh; Schwarz (1), Anhäuser, Werner (2), Panther (4/3), Weidner, Raabe, Warnke (2/1), Weber (1), Schmidt (2), Oyono (3), Lauber (1), Weise (8).

HSG Kleenheim-Langgöns: Weber, Eckhard; Hoepfner (7/5), Straßheim (6), Roth (4), Mohr, Kollmann (1), Leger, Patt (2), Friedrich (2), Wolf (2), Scheibel (2).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Mäkitalo/Schäfer (Glashütten/Wiesbaden). - Zuschauer: 250. - Zeitstrafen: 8:10 Minuten. - Siebenmeter: 5/4:6/5



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