25. September 2022, 21:12 Uhr

Handball

Oberliga Frauen: Wettenbergs Abwehr- Bollwerk

Die Handball-Oberliga-Frauen der HSG Wettenberg gewinnen mit 21:13 in Kriftel und holen sich ein Lob von Trainer Kai Nober ein.
25. September 2022, 21:12 Uhr
MOL
HSG-Trainer Kai Nober ist zufrieden mit der Reaktion seiner Wettenberger Damen am gestrigen Nachmittag. FOTO: FRIEDRICH

Die HSG Wettenberg hat in der Frauenhandball-Oberliga eine starke Reaktion auf die Heimniederlage zum Auftakt der neuen Saison gezeigt und sich in der Fremde auf souveräne Art und Weise die ersten Pluspunkte der Runde gesichert.

Dabei war eine überragende Defensivleistung des Teams von Trainer Kai Nober die Basis für den ebenso ungefährdeten wie verdienten 21:13 (12:7)-Auswärtssieg beim Tus Kriftel.

»Das war heute wirklich eine tolle Abwehrleistung, die wir gezeigt haben. Wir wussten, dass wir nur dort den Grundstein für einen Erfolg legen können. Aber trotz des Harzes haben wir auch im Angriff diszipliniert gespielt und das Spiel dem Verlauf entsprechend auch in dieser Höhe verdient gewonnen«, freute sich der HSG-Coach.

»Es war heute wirklich eine geschlossene Mannschaftsleistung. Jede Spielerin hat, sei es in der Abwehr oder im Angriff, ihren Teil zum Erfolg beigetragen.«

In Rückstand gerieten die Wettenbergerinnen am frühen Sonntagnachmittag nur nach dem ersten Krifteler Angriff, danach führte ein furioser Start schnell zu einer 4:1-Führung (4.), nach einem Treffer von Michelle Rolshausen gar zu einem 7:3. Kurzzeitig lief es dann bei den Gastgeberinnen offensiv besser, was zumindest den Anschluss zum 6:8 (16.) zur Folge hatte. Bis zur Pause baute die Nober-Sieben dann in der eigenen Abwehr ein wahres Bollwerk auf, das die Südhessinnen bis zum Pausentee nur noch ein einziges Mal überwinden konnten. Und so konnten sich die Damen aus dem Gleiberger Land bis zur Pause bereits auf fünf Treffer absetzen, Anna Schwab gelang praktisch mit der Schlusssirene das 12:7.

Und an diese starke Vorstellung knüpfte die Nober-Sieben dann nach Wiederanpfiff nahtlos an und entschied die Auswärtspartie bereits früh für sich. Larissa Goncalves, Janine Tafferner und Tanja Tröller legten binnen dreieinhalb Minuten drei Treffer drauf (15:7, 34.), spätestens beim 18:9 erneut durch Tröller nach 46 Minuten war die Entscheidung gefallen. Lediglich drei Gegentreffer standen damit in den 30 zuvor gespielten Minuten in der HSG-Bilanz. Schwab sorgte mit dem 21:13 wenige Sekunden vor dem Ende für den Schlusspunkt eines erfreulichen Nachmittages.

Kriftel: Schäplitz, Krohn - Dicke, Leichthammer, Hugge (4), Körner, Seeharsch (2), Lotz, Loi, Ljubic (1), Nitzke (3/1), Janssen, Huber (1), Leidner (2).

Wettenberg: Habermehl - Münch, Schuldt (1), Büsselberg, Goncalves (6), Tafferner (5), Rolshausen (2), Schwab (2), Tröller (3), Jansche (1), Krüger, Hammermann, Reuschling, Stephanie Schön (1).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Kerth/Knodt (Erfelden) - Zuschauer: 150 - Zeitstrafen: keine - keine - Siebenmeter: 2/1 - 0.



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