31. März 2019, 20:27 Uhr

Das Wunder bleibt aus

31. März 2019, 20:27 Uhr
Eileen Mc Chesney und die SG Rodheim verabschieden sich mit einem 8:1-Erfolg gegen den NSC Watzenborn-Steinberg aus der Saison. (Foto: Nici Merz)

Oberliga-Absteiger SG Rodheim wird nicht in die Oberliga zurückkehren können, obwohl es zum Abschluss der Tischtennis-Hessenliga der Damen, Gruppe Nord/Mitte noch einen 8:1-Kantersieg über einen allerdings auch stark ersatzgeschwächten NSC Watzenborn-Steinberg II gegeben hatte. Der Rangzweite KSG Haundorf gewann erwartungsgemäß beim Schlusslicht TTC Schönstadt mit 8:1, sodass die Rodheimerinnen jetzt nur noch als Nachrücker zurückkehren könnten in die Oberliga.

SG Rodheim - NSC Watzenborn-Steinberg II 8:1: Da die Gäste nur in einer Notbesetzung antraten, ging es für die Rodheimerinnen nur um die Höhe des Sieges. Schäfer (spielt in der ersten Mannschaft) hätte die Partie sicherlich noch spannender gemacht. Dennoch war es eine muntere Begegnung.

Mit den zwei Doppel-Siegen von Munzert/Wirkner (gegen Morsch/Raade) und Möcks/McChesney (gegen Hahn/Schäfer) war die Spannung zwar früh heraus, doch es gab speziell im vorderen Paarkreuz recht kuriose Auseinandersetzungen. Zunächst lag Cordula Munzert gegen eine völlig befreit aufspielende Jacqueline Schreiner mit 0:10 zurück. Zwar holte Munzert noch sechs Punkte, doch auch in der Folge blieb diese Partie enorm zäh, da beide Spielerinnen zumeist recht langsam agierten und die Angriffsbälle nur gelegentlich kamen. Munzert gewann am Ende hauchdünn, da Schreiner dann einfach zu viele leichte Fehler machte. Am Nebentisch demontierte Kerstin Wirkner die NSC-Akteurin Jasmin Hahn. Jeanette Möcks hatte dann keine Mühe gegen die Ersatzspielerin Anne Raade, und Eileen McChesney ließ Vivienna Morsch mit ihrem druckvollen Angriffsspiel keine Chance.

Im vorderen Paarkreuz folgten noch zwei enge Duelle. Hahn traf gegen Munzert viel besser als zuvor gegen Wirkner, so dass Munzert im vierten Satz nur mit viel Mut einen Matchball gegen sich abwehren konnte. Im fünften Satz machte Hahn dann beim Stand von 8:8 zwei Aufschlagfehler sowie anschließend einen Eröffnnungsfehler so dass Munzert gewann. Genau anders lief es bei Wirkner, wobei ihre Niederlage gegen Schreiner unnötig war. Schon den ersten Satz hätte Wirkner nicht verlieren müssen, da sie zunächst an die tolle Vorstellung der ersten Partie anzuknüpfen schien, dann aber einige Fehler produzierte. Die Sätze zwei und drei dominierte sie, ehe Schreiner auch selbst etwas machte. Den fünften Satz verlor Wirkner dann durch zwei Netzroller in der Verlängerung. Somit musste Möcks noch einmal ran. Gegen Morsch war der Sieg nie in Gefahr.

Die Ergebnisse: Munzert/Wirkner - Morsch/Raade 11:6, 11:2, 11:5; Möcks/McChesney - Hahn/Schreiner 11:6, 11:9, 10:12, 6:11, 11:6; Cordula Munzert - Jacqueline Schreiner 6:11, 11:8, 8:11, 11:0, 11:8; Kerstin Wirkner - Jasmin Hahn 11:5, 11:3, 11:5; Jeanette Möcks - Anne Raade 8:11, 11:2, 11:2, 11:5; Eileen McChesney - Vivienna Morsch 11:4, 11:9, 11:5; Munzert - Hahn 11:9, 8:11, 6:11, 12.10, 11:8; Wirkner - Schreiner 9:11, 11:3, 11:3, 11:13, 10:12; Möcks - Morsch 12:10, 11:4, 11:8.

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