23. November 2018, 22:34 Uhr

EC Bad Nauheim

EC Bad Nauheim: K.o. im Hessen-Derby kommt in der Verlängerung

Schade, EC Bad Nauheim: Im Hessen-Derby gegen die Löwen Frankfurt war mehr drin als ein Punkt - doch in der Verlängerung machte die Chancenverwertung schließlich den Unterschied.
23. November 2018, 22:34 Uhr
Am Boden: Cody Sylvester vom EC Bad Nauheim, der in der Verlängerung die große Chance zum Sieg hatte, und sein Torhüter Hendrik Hane nach dem 4:3-Siegtreffer der Löwen Frankfurt in der Verlängerung des Hessen-Derbys. (Foto: Chuc)

EC Bad Nauheim


Chancen waren genug da, den zweiten Derby-Sieg über die Löwen Frankfurt in dieser Saison einzufahren, doch es sollte nicht sein. Vor der Saison-Rekordkulisse von 4277 Zuschauern – darunter auch der Coach der Düsseldorfer EG, Harold Kreis, und DEB-Vizepräsident Marc Hindelang – unterlag der EC Bad Nauheim am Freitagabend dem Rivalen aus der Mainmetropole mit 3:4 nach Verlängerung.

Symptomatisch: Der doppelte Torschütze Daniel Stiefenhöfer (EC Bad Nauheim) wirft sich vor Keeper Hendrik Hane in einen Schuss der Löwen. (Foto: Chuc)
Symptomatisch: Der doppelte Torschütze Daniel Stiefenhöfer (EC Bad Nauheim) wirft sich vor...

Die Roten Teufel hatten angepeitscht von ihren euphorischen Fans vor allem im ersten Drittel eine überragende Leistung geboten. Daniel Stiefenhofer schnürte einen Doppelpack. Auch im zweiten Abschnitt sorgte Dustin Sylvester mit dem dritten Überzahltor des EC beim 3:1 für Jubel, doch Frankfurt kam zurück – und hatte in der Overtime das Glück durch Mathieu Tousignant auf dem Schläger. Die weiteren Treffer zum 3:3 nach 60 Minuten hatten Kevin Maginot, Maximilian Faber und Adam Mitchell erzielt.


EC Bad Nauheim: Hendrik Hane im Tor erneut stark, Daniel Stiefenhofer mit Doppelpack

»Mir hätte mein erstes Derby in Bad Nauheim besser gefallen, wenn wir den zweiten Punkt auch behalten hätten«, sagte EC-Coach Christof Kreutzer nach dem Abpfiff. Er könne seiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen: »Die Jungs haben alles umgesetzt, was wir ihnen gesagt haben, sie haben sich reingearbeitet und ein gutes Spiel gemacht. In der Overtime müssen wir dann allerdings das entscheidende Tor machen, auch wenn ich insgesamt mit der Mannschaftsleistung zufrieden bin.«

Angeführt von einem erneut starken Hendrik Hane im Tor führte der EC zur ersten Drittelpause verdient mit 2:0 – an beiden Stiefenhofer-Treffern war Neuzugang Zach Hamill als Vorlagengeber beteiligt. Die Löwen antworteten in der Folge mit wütenden Attacken, die die Bad Nauheimer Kufencracks tief im eigenen Drittel einschnürten. Zu selten kam Entlastung, sodass der 1:2-Anschluss durch Kevin Maginots Schuss von der blauen Linie folgerichtig fiel. Doch die Bad Nauheimer fingen sich wieder, antworten durch Dustin Sylvesters schön herausgespieltes 3:1 mit ihrem dritten Überzahltreffer. Ärgerlich: Noch vor der zweiten Pause markierte Faber den erneuten Anschluss – herrlich freigespielt vom Ex-Nauheimer Dominik Meisinger.


EC Bad Nauheim: Die Kräfte lassen im dritten Drittel nach

Im Schlussabschnitt merkte man den Hausherren dann an, dass die Kräfte nachließen – das 3:3 fiel, als der EC die Scheibe vor dem eigenen Tor nicht richtig klären konnte. In der Verlängerung hatten dann Cody Sylvester, Andrej Bires und Radek Krestan drei Riesenchancen, doch das Tor fiel auf der anderen Seite. »Es war ein enges Derby. Wir haben nicht so gut angefangen, aber wurden dann besser, doch da Bad Nauheim ein gutes Powerplay hatte, war es bis zum Schluss sehr eng. Ich bin glücklich über die Punkte, auch wenn meine Mannschaft besser spielen kann«, sagte der Frankfurter Headcoach Matti Tilikainen hinterher.


EC Bad Nauheim: Das DEL2-Hessenderby zwischen Bad Nauheim und Frankfurt auf einen Blick

Bad Nauheim: Hane – Ketter, Slaton, Huß, Pruden, Shevyrin, Stiefenhofer – Hadraschek, Kahle, Brandl, Cody Sylvester, Ratmann, Dustin Sylvester, Livingston, Hamill, Reimer, Bires, Reiter, Krestan.

Frankfurt: Kucis – Yorke, Maginot, Erk, Hüttl, Spang, Schüle, Faber – Tousignant, Magnus Eisenmenger, Proft, Fischer, Lewandowski, Breitkreuz, Pistilli, Maximilian Eisenmenger, Mitchell, Bindels, Koziol, Meisinger.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Engelmann/Steinecke. – Zuschauer: 4277. – Tore: 1:0 (8.) Stiefenhofer (Cody Sylvester, Hamill – 5:4), 2:0 (14.) Stiefenhofer (Hamill, Shevyrin – 5:4), 2:1 (25.) Maginot (Erk, Koziol), 3:1 (39.) Dustin Sylvester (Cody Sylvester, Hamill –5:4), 3:2 (38.) Faber (Meisinger), 3:3 (42.) Mitchell (Tousignant, Erk), 3:4 (64.) Tousignant (Erk, Mitchell). – Strafminuten: 8 Minuten/10 Minuten.

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