18. Februar 2020, 19:27 Uhr

Gebrauchter Tag für Rodheimer Herren

18. Februar 2020, 19:27 Uhr
Für Matthias Graudenz und die SG Rodheim avanciert das Spiel beim TuS Kriftel II zu einem Debakel. ARCHIVFOTO: JAUX

Bitteres Wochenende für die Regionalliga-Volleyballer der SG Rodheim: Beim Auswärtsspiel beim TuS Kriftel II lief nichts zusammen: Am Ende stand eine 0:3-Niederlage.

Bereits im Vorfeld gab es eine schlechte Nachricht: In der vergangenen Woche verletzte sich Angreifer Robert Stodtmeister, sodass mit dem personell bereits ausgedünnten Kader der Piraten kaum Wechselmöglichkeiten zur Verfügung standen. Dazu kam, dass die Truppe von Trainer Johannes Voeske ihren mit Abstand schlechtesten Tag erwischte und zu keinem Zeitpunkt zu ihrem ansonsten druckvollen Spiel fand. Das Team aus Kriftel agierte zwar deutlich schwächer als noch beim Hinspiel in Rodheim, dennoch genügte dies für einen ungefährdeten Sieg.

Weder in Aufschlag, Annahme, Block noch im Angriff erreichten die Rodheimer an diesem Abend Normalform. Besonders im zuletzt immer starken und verlässlichen Angriff unterliefen den Piraten außergewöhnlich viele Eigenfehler, die es dem jungen Team aus Kriftel einfach machten, drei Punkte einzufahren. Dazu kamen zahlreiche Abstimmungsprobleme in der Feldabwehr und so verliefen die ersten beiden Sätze mit 17:25 und 15:25 entsprechend deutlich.

Lediglich im dritten Durchgang starteten die Piraten vielversprechend mit einer 6:0-Führung, aber auch im diesem Satz - wie auch schon in den beiden Sätzen zuvor - hatten die Krifteler in den entscheidenden Situationen das Glück auf ihrer Seite. Dazu kamen auch noch zahlreiche umstrittene Entscheidungen des Schiedsrichters, sodass die Piraten auch in guten Phasen immer wieder ausgebremst wurden und der Vorsprung in der Folge wieder Punkt um Punkt dahinschmolz. Am Ende ging auch der dritte Satz mit 19:25 verloren, was aber irgendwie zum Gesamtbild des Spieltages passte.

»Manchmal läuft einfach alles gegen dich, egal was du versuchst. Heute war leider so ein Tag, den wir jetzt einfach ganz schnell abhaken müssen«, lautete hinterher die nüchterne Bilanz von Zuspieler Andreas Zander. Daher richtet sich der Blick jetzt auch schon wieder nach vorn auf das nächste Heimspiel. Gegen die Frankfurter Eintracht will die SGR im »Derby« wieder voll auf Sieg spielen.

SG Rodheim: Zander, König, Brömmeling, Schuld, Fritsche, Sachs, Graudenz, Wacker.

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